Archiv der Kategorie: Turniere

Hier geht es um die Turniere im Verein.

Rückblick auf die Saison 2018/19

Für unsere Bezirksligamannschaft war die Spielzeit wegen der vorgezogenen Schlußrunde bereits am 20. März beendet. An dieser Stelle nochmal einen Dank an die Reinfelder Schachfreunde, die eine Verlegung trotz eigener Terminprobleme ermöglicht haben.

Bei allen sieben Spielrunden standen bei uns Aufstellungsfragen im Vordergrund, so gelang es uns in drei Kämpfen nicht mit vollständiger Mannschaft anzutreten. Teilweise waren die Absagen auch nicht vorhersehbar, deshalb waren unsere jeweiligen Gegner auch nicht mehr im Vorfeld zu informieren. Auch andere Mannschaften hatten in dieser Spielzeit Besetzungsprobleme, was an kampflosen Partien ersichtlich ist.

In der Tabelle finden wir uns nach der Schlußrunde auf dem fünften Platz wieder, was in etwa den Erwartungen entsprechen konnte. „Aus Versehen“ haben wir dem Dauersieger Lübecker SV VII einen Mannschaftspunkt abnehmen können, andererseits haben wir (und dabei besonders auch mit meiner „Hilfe“) in einem merkwürdig verlaufenden Kampf gegen Kücknitz mit 2,5:3,5 verloren. Auch wenn es in der Liga um nichts geht, es sollte aber trotzdem ein positives Mannschaftsergebnis angestrebt werden, auch was das Verhalten in der eigenen Partie angeht. Gelegentlich fehlt dann der Überblick über den Spielverlauf, was den Stand des Kampfes und die Aussichten in den restlichen Partien betrifft. Bei etwas besserer Koordination wäre ein Unentschieden gegen Kücknitz sehr wahrscheinlich gewesen.

Erfreuliche Einzelergebnisse und damit einen Beitrag zum Mannschaftsergebnis haben Karsten mit 5 Punkten aus 6 Partien und Günther mit 5 Punkten aus 7 Partien erzielt. Karsten erspielte einen DWZ-Zuwachs von 62 Punkten, bei Günther sind es 17 Punkte.

Dieser Artikel erscheint auch deshalb mit Verspätung, weil im letzten Absatz ein Ausblick auf die nächste Spielzeit gegeben werden soll: Die Zahl der aktiven Spieler wird sich bei uns nicht erhöhen, eher spielen Alter und berufliche Verpflichtungen eine immer bestimmendere Rolle. Aus diesem Grund war ein erneutes Antreten mit einer eigenen Mannschaft in der kommenden Spielzeit keine ausgemachte Sache. Es gab im Hintergrund in den letzten Wochen anfängliche Kontakte zu anderen Vereinen zur Bildung einer Spielgemeinschaft. Allerdings hätte es sehr wahrscheinlich vereinsinterne Probleme bei einer Umsetzung gegeben. Unter den Gründen muss die räumliche Entfernung zwischen den einzelnen Vereinen genannt werden, was ein Zusammenrücken einfach erschweren würde.

Allerdings erscheint mir auch der vom Bezirk eingebrachte und verabschiedete Entwurf zur Regelung der Spielgemeinschaften ab der kommenden Spielzeit völlig untauglich. Hätte man im Bezirk wirklich Interesse an einem Erhalt der schon jetzt nur noch wenigen kleinen Vereine gezeigt, dann wäre deutlich mehr Überlegung in einen brauchbaren und ausgefeilteren Entwurf geflossen, was dann auch die Bedürfnisse der Vereine so gut wie möglich berücksichtigen würde. Ich behaupte nun nicht, dass eine praxisgerechtere Regelung die Probleme von betroffenen Vereinen alleine lösen könnte, aber etwas besser dürfte es schon sein.

Besonders auf die restriktive Behandlung von zukünftigen Spielgemeinschaften muss hingewiesen werden, so scheint es unmöglich, dass die betroffenenen Vereine eine 6-Mannschaft und z. B. noch eine 4-er Mannschft melden könnten, Die von einer Bildung der Spielgemeinschaft betroffenen vorhandenen „überzähligen Schachfreunde“ würden durch eine zweite Mannschaft dem Spielbetrieb erhalten bleiben.

Unter den aktuellen Bedingungen ist es deshalb leider nicht ausgeschlossen, dass in der kommenden Spielzeit ein deutlicher Schwund in der Bezirksliga B zu beklagen sein wird. Zu hoffen wäre, dass die „notleidenden“ Vereine noch so lange aus eigener Kraft aushalten werden, bis eine schnelle Einsicht beim Bezirk eine praxistaugliche Fassung auf den Weg bringen würde.

Die Saison 2018/19 beginnt im Oktober

Unser Verein wird sich auch in der kommenden Saison am Punktspielbetrieb in der Bezirksliga B Ost beteiligen.

In dieser Staffel treten wieder die bekannten acht Mannschaften der Vorjahre an, was ja bei den „Auflösungserscheinungen“ der letzten Jahre nicht selbstverständlich sein konnte.

In den sieben Runden haben wir in der kommenden Spielzeit tatsächlich einmal vier Heimspiele bekommen, seit dem Wiedereinstieg unseres Vereins in den Punktspielbetrieb hatten wir das nicht. Im Protokoll der Versammlung des Bezirksturnierausschusses war tatsächlich zu lesen (Zitat): „Für die Bezirksliga B wurde vorgeschlagen, die Reihenfolge der Startnummern im Vergleich zum Vorjahr zu tauschen, um die Auswärtsfahrten nach Fehmarn gerecht zu verteilen.“

Das ist irgendwie „niedlich“, es ist auch keiner auf die Idee gekommen, die für uns maximalen Entfernungen, z. B. nach Reinfeld zu berücksichtigen und uns mal im jährlichen Wechsel von diesen Fahrten zu befreien. Allerdings war von unserem Verein auch kein Vertreter bei dieser Veranstaltung anwesend, deshalb hilft das jetzt auch nicht mehr viel.

Es bleibt aber schon ein merkwürdiges Gefühl übrig, dass den anderen Vereinen ein Thema ist, wenn sie nach Fehmarn fahren müssen, wir haben uns auch jahrelang ohne irgendwelche derartigen Gedanken zu unseren vier Auswärtsspielen aufgemacht, weil wir einfach gerne (wieder) Mannschaftskämpfe spielen wollten. Ich gehe doch mal sehr stark davon aus, dass das bei den anderen Vereinen auch so sein wird, trotz der Fahrten nach Fehmarn…..

Wollen wir mal sehen, was im Saisonverlauf dazu noch zu sagen sein wird.

Die sportlichen Herausforderungen bei uns werden sich in Grenzen halten, wie immer steht unser Mannschaftskader unter den Einschränkungen der Anforderungen  von Berufstätigkeit und auch das Alter einiger Schachfreunde ist nicht zu vernachlässigen. Wir streben eine Spielzeit in voller Besetzung an, aber an manchen Terminen darf dann halt keine zusätzliche Absage mehr kommen.

Nach dem Wertungsschnitt der gemeldeten Mannschaften liegen wir auf dem 6. Platz, wobei die dann wirklich eingesetzten Spieler diese Liste noch deutlich ändern könnten. Wenn wir uns auf einem Platz über der eigentlichen Rangliste im Laufe der Saison halten könnten, dann wären wir sicher einverstanden.

Für Termine, Aufstellungen und weitere Information zur Bezirksliga B Ost  bitte hier schauen. Zum Auftakt haben wir das Heimspiel am 25. Oktober gegen Strand.

30. Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft 2018 in Bergedorf

Vom 21. bis 29. Juli fand in Bergedorf die 30. Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft statt. Als Neuerung wurden die Meisterschaften zum ersten Mal in zwei Gruppen, 50+ und 65+, ausgetragen, statt bisher in einer Gruppe 60+.  Als Nebeneffekt führt das dazu, dass ich bisher wegen meines Alters nach früherem  Modus noch nicht teilnehmen durfte,  jetzt aber mit einem Schlag bei der ersten Teilnahme fast 10 Jahre zu „alt“  für 50+ bin. So kann´s gehen.

Für die Organisatoren war die Neueinteilung auch ein gewisses Wagnis, da nicht abzusehen war, ob die 50+ Gruppe ausreichend stark und zahlreich besetzt würde, da doch überwiegend noch berufstätige Spieler zur Zielgruppe gehören.

Die Bedenken waren unnötig, da 75 Spielerinnen und Spieler, darunter 9 Titelträger, an den Start in der Gruppe 50+ gingen.

Für ausführliche Informationen zu Teilnehmern , Ergebnissen, Ranglisten und Bildern bitte bei der DSEM nachsehen. Dort finden sich auch alle Daten zur größeren Turniergruppe 65+. Am interessanten Rahmenprogramm mit einer Vielzahl von Führungen und Besichtigungen konnte ich nicht teilnehmen, da die Termine für Begleitpersonen geplant wurden und in den Zeiten der noch laufenden Partien liegen konnten.

Der Turnierfavorit IM Pirrot konnte am Ende nach Buchholzwertung vor FM Metz das Turnier gewinnen, beide Spieler erzielten 7,5/9, gefolgt von FM Namyslo und FM Dr. Reddmann mit je 6,5/9.

Meine Leistung im Turnier war bescheiden. Als 26. der Setzliste war ich gestartet, als 34. habe ich das Turnier beendet.

Das Turnier kann ich aus meiner Sicht durchgehend mit folgendem einfachen Satz beschreiben: Mit Weiß in den ungeraden Runden gegen schwächere Gegner (irgendwie) gewonnen, mit Schwarz in den geraden Runden gegen überwiegend stärkere Gegner verloren.

Die Eröffnungen in den Schwarzpartien funktionierten nicht, für die Anwendung eines neuen Systems in diesem Turnier war es wohl einfach zu früh. In zwei dieser Partien hätte ich Ausgleich oder brauchbares Gegenspiel im Mittelspiel  haben können, aber hoher Zeitverbrauch in der Eröffnung und ungenaue Berechnung haben das dann doch verhindert.

Da ich fünf Weißpartien hatte, kam ich insgesamt auf 5 Punkte, aber wegen des Gegnerschnittes reichte das nur zu einem 34. Platz.

Mal sehen, was diese Erkenntnis mit den Schwarzpartien nun bedeuten soll, irgendetwas sollte ich ändern……

Während des Turnieres fand am 27.07. auch die Deutsche Seniorenblitzmeisterschaft statt, ebenfalls in diese beiden Gruppen eingeteilt. Zu diesem Turnier reisten „extra“ einige Spieler an, die dann auch überwiegend vorne in der Tabelle mitspielten.

Gespielt wurden 11 Runden bei 5 Minuten plus 3 Sekunden, was nach Verständnis einiger Blitzer schon Schnellschach oder zumindest Rentnerblitz ist.

In dem Blitzturnier funktionierten die so problematischen Eröffnungsvarianten mit Schwarz zu meinem Erstaunen recht gut, dafür war es mit Weiß etwas durchwachsen. 5,5 Punkte reichten am Ende zu einem 19. Platz, was meinem Gefühl nach den Partien auch in Ordnung ging.

Die oben erwähnten „zugereisten“ Spieler dominierten das Turnier: Sieger IM B. Schneider, Zweiter B. Engel, Dritter FM D. Paulsen  vor FM H. Vatter.

Während des Turniers wurde von G. Meiwald auch ein Spielerabend abgehalten, wo es um die Belange des Seniorenschachs im Allgemeinen, kommende Turniere, sowie Besonderheiten des laufenden Turnieres ging. Für einen „Neueinsteiger“ im Seniorenschach waren die diskutierten Themen durchaus interessant. Viel wurde über die Modalitäten beim laufenden Turnier diskutiert, der Orga-Beitrag von 30 Euro und der Zwang zum Kauf eines Verzehrgutscheines von 60 Euro waren umstritten. DSB-Seniorenreferent G. Meiwald erläuterte ausführlich die Probleme beim Finden von geeigneten Austragungsorten und die teilweise problematischen finanziellen Forderungen der Veranstalter, weshalb die heftig diskutierten finanziellen Beiträge nicht zu vermeiden seien. Zum Beispiel verlangen Hotels für eine Saalmiete gerne mal 2000 bis 3000 Euro am Tag, Hotelbetrieb und Restauration/Veranstaltungsmanagement würden häufig eigenständig rechnende Betriebsteile sein. Daher wäre es einem Veranstaltungsmanagement „fast egal“, wenn 200 bis 300 Zimmer im Hotel belegt würden, wenn nicht durch geeignete Maßnahmen auch ein guter Umsatz für die Saalbewirtschaftung sichergestellt wird, was bei Schachspielern sonst ja häufig nicht gegeben ist.

Die Abrechnung mit den Verzehrgutscheinen war eine schlecht funktionierende und bürokratische Aktion. Mehrfach wurden bei mir und anderen Spielern  zu hohe Gutscheinbeträge entwertet beim Verpflegungsstand im Turniersaal oder im  Restaurant. Eine richtig schlechte Idee war es, wenn man im Restaurant des Hotels z. B. das Abendessen mit dem Gutschein begleichen wollte, was zwar vorgesehen war, aber in der Praxis wegen Überforderung des Personals überhaupt nicht klappte.

Nicht nur für mich war das Hotel und das Personal eine Enttäuschung bei diesem Turnier, nachfolgend einige Beispiele aus meiner persönlichen Wahrnehmung mit einer deutlichen Entscheidung am Ende.

Der Spielsaal war nur an den ersten beiden Spieltagen noch erkennbar klimatisiert, keine Ahnung, ob die Klimaanlage dann überfordert oder defekt war. In den Zimmern war es unerträglich, weil dort keinerlei Klimatisierung vorhanden war. Die Fenster hatten Markisen, die allerdings zentral gesteuert wurden, wobei es sicher war: Sonne kommt und Markise fährt hoch. Frage nach einer Abhilfemöglichkeit  an der Rezeption, Antwort „Wir haben keinen, der sich damit auskennt.“

Das Hotelpersonal an der Rezeption war, na sagen wir mal nach meiner Einschätzung, „professionell uninteressiert“. Das muss man auch erst einmal hinkriegen, sich vermeintlich für Belange und Wünsche das Gastes zu interessieren und dann regelmäßig keine Aktion folgen zu lassen.

Die mitreisende Ehefrau eines Schachfreundes aus Schleswig-Holstein formulierte es zum Ende der Turnierwoche ziemlich treffend:  „Das Hotel hat mindestens einen Stern zu viel.“

Ein paar Beispiele: Anwesenheit zur Anmeldung am ersten Turniertag bis spätestens 13 Uhr erforderlich, Zimmerbezug erst nach 15 Uhr möglich, man musste also ans Brett zur ersten Runde, ohne das Zimmer beziehen zu können und sich einmal frisch machen zu können, was bei den klimatischen Bedingungen einfach nicht schön war.

Einige Zimmer hatten keine Minibar, weil defekt und keinen Safe. Ich hatte vor der Anreise beim Hotel nach Zimmerbezugszeiten und Safe gefragt, und wurde in dem Glauben gelassen, dass es funktionieren würde.

Selbes Thema bei der Abreise am letzten Tag. Zimmer bis 12 Uhr verlassen, Runde fängt um 10 Uhr an, eine sichere Gepäckaufbewahrung wurde von der Turnierleitung zu diesem Tag angekündigt, nichts hat funktioniert. Die „Lösung „sollte dann sein, dass die Spieler, die an diesem Tag abreisen, ihr Gepäck mit in den Turniersaal nehmen sollten.

Wenig bis kein Entgegenkommen bei der Rezeption: Eine Late-Checkout wurde erst überhaupt nicht angeboten, dann sollte er 10 Euro kosten, erst auf erneute Nachfrage mit dem Hinweis, dass ein Zimmernachbar doch einen Checkout um 15 Uhr vereinbart hatte, half dann. Entgegenkommen oder Freundlichkeit? Vergiss´ es.

Im angegliederten Restaurant des Hotels war deutlich zu wenig Personal vorhanden, Bestellungen und die Anlieferung von Speisen und Getränken waren häufiger leider eher Glückssache. Wegen der Überforderung waren die Angestellten teilweise dermaßen pampig zu den Gästen, dass einem als Gast schon mal die Worte fehlten. Leider wollte man am Abend sich nicht noch auf den Weg in die Stadt machen, weil die Hitze jede Aktivität verhinderte. Deshalb war der Aufenthalt im Hotel dann doch häufig „erste Wahl“ am Abend, wo der Innenhof eigentlich ein ganz brauchbarer Ort an den Abenden hätte sein können.

Es könnte jetzt dem Leser bei dem Bericht über das Hotel die Gedanken kommen: „Da will ein wenig erfolgreicher Spieler von einem nicht sonderlich guten Turnierergebnis ablenken.“

Leider waren bei fast allen Spielern die Rahmenbedingungen das erste Gesprächsthema, und keiner schien auch nur annähernd zufrieden. Erschwerend kommt aus meiner Sicht dazu, dass der weitaus größte Teil der Spieler deutlich (!) älter war und dabei sicher noch viel mehr von den Umständen beeinträchtigt wurde als ich.

Der Tiefpunkt war dann, dass bei dem Blitzturnier keinerlei Getränkeversorgung angeboten wurde. Der Stand im Turniersaal blieb an diesem Nachmittag aus unerfindlichen Gründen bei wenig schattigen Temperaturen geschlossen. Ungefähr 100 Teilnehmer in beiden Gruppen mussten sehen, wie sie die gut 3 Stunden durchstehen sollten, da eine alternative Versorgung durch den Restaurationsbetrieb des Hotels wegen des faktisch nicht vorhandenen Personals scheitern musste. Einige Spieler aus der 50+ Gruppe waren so entnervt, dass sie unmittelbar nach Turnierende den Saal verlassen hatten und nicht mehr die anstehende Siegerehrung abwarteten. Mehrfach wurde von den Spielerinnen und Spielern geäußert: „Das hier ist eine Deutsche Meisterschaft? Das kann doch nicht sein (bei den Bedingungen).“

Abschließend muss ich für mich das Fazit ziehen, dass ich an diesen Turnierort, genauer in dieses Hotel, nie wieder zu einem Turnier gehen werde. Das ist eine Aussage, die ich sonst noch über kein einziges Turnier treffen musste.

Das Turnier, die Spieler und auch das sehr bemühte Organisationsteam hätten wesentlich bessere Umstände verdient.

 

 

 

 

Auslosung der Bezirksliga 2017/18

Auf der Ergebnisseite des Schachverbandes für die Spielzeit 2017/18 stehen die Paarungen der Bezirksliga B Ost bereit.

Für uns ändert sich nicht viel: Wie „immer“ haben wir mehr Auswärtsspiele als Heimspiele und „dürfen“  natürlich auch wieder nach Reinfeld fahren.

Seit ewigen Zeiten müssen die Eutiner nach Fehmarn fahren, da hat die neue Saison auch keine Änderung gebracht.

Los geht es schon recht früh in diesem Jahr: Wir starten am 22.09. bei Strand.

Die Mannschaftsaufstellungen sind noch nicht verfügbar, aber es dürfte keine zu große Überraschung sein, wenn die Mannschaft vom LSV wieder ganz oben mitspielen wird.

Saison 2017/18 : SC Fehmarn in der Bezirksliga wieder dabei

Auch in der kommenden Spielzeit wollen wir wieder an den Mannschaftskämpfen in der Bezirksliga B Ost teilnehmen.

Nach  den bestenfalls durchwachsenen  Ergebnissen in der abgelaufenen Saison 2016/17 haben wir durch den Eintritt von zwei Schachfreunden in den Verein unseren Spielerkader etwas größer machen können.

Wir sind daher etwas zuversichtlicher, dass wir die Mannschaftskämpfe in der kommenden Saison mit jeweils kompletter Aufstellung bestreiten können, was in der vorigen Spielzeit nicht zufriedenstellend gelang.

Anfang Oktober beginnen die Vereinsmeisterschaften (Blitz, Schnellschach und Langpartien) im üblichen  Turniermodus, der über den Winter bis zum nächsten Sommer Zeit für die angesetzten Partien lässt.

Spielerfahrene Gäste und auch am Schach interessierte Neueinsteiger sind uns immer willkommen und können sich gerne ein Bild von unserem Spielabend am Donnerstag ab 20 Uhr machen und bei Interesse sehr gerne in die kommenden  Meisterschaften einsteigen.

Bei uns gibt es keine Sommerpause, wir freuen uns auf neue Gesichter und stehen für freie Partien oder ein spontanes Blitzturnier bereit.

Niederlage im Heimspiel gegen Eutin II

Die zweite Saisonhälfte hat am vierten Spieltag (9. Februar) mit einem Heimspiel gegen Eutin II begonnen. Eigentlich waren die Vorzeichen für uns ganz günstig: In den letzten Jahren haben wir gegen die Mannschaft von Eutin II immer gut ausgesehen und Punkte geholt. Außerdem sollten wir zum ersten Mal in dieser Spielzeit vollständig antreten können.

Die „Realität am Brett“ sah dann aber schnell anders aus: Mit einer verdienten 2:4 Niederlage und ohne Chancen auf einen Punkt kassierten wir eine Niederlage.

Die Eutiner hatten sich offenbar etwas vorgenommen, denn bei ihrer Mannschaftsaufstellung waren die vorderen Bretter auch mit den noch spielberechtigten Spitzenspielern besetzt.

Nach einer Stunde Spielzeit war noch nicht zu erkennen, wie der Kampf verlaufen sollte, nur von einem Sieg für Fehmarn konnten wir schon nicht mehr ausgehen:

Zalmay hatte trotz des Weißvorteils sich eine ziemlich passive Stellung an Brett 2 eingehandelt, die Altmeister Dombrowski sichtlich gefiel für seine eigenen Aussichten.

An Brett 3 hatte Karsten eine ziemlich schlechte Stellung auf dem Brett, mit rückständigem c-Bauern auf der offenen Linie und einem schlechten Läufer gegen einen aktiven Springer des Eutiners. Wegen des Drucks musste Karsten bald auch noch fast alle Schwerfiguren tauschen, wonach das Endspiel ganz schlecht sein würde.

An Brett 4 hatte Günther sich einen deutlichen Bedenkzeitvorteil erspielt, allerdings war die Stellung ziemlich im Gleichgewicht.

Die Bretter 4 und 5 beim Kampf gegen Eutin II

An Brett 5 war auch nicht viel los, wobei Wolfgang hier schon mehr Zeit investiert hat.

An Brett 6 hat Katja frühzeitig einen Bauern verloren, wobei die entstandene Stellung nicht als Kompensation dienen konnte.

An Brett 1 träumte ich noch von einem wilden Königsangriff auf die weiße Stellung, allerdings war die Einschätzung doch zu optimistisch. Nachteilig sollte sich ein positionelles Zugeständnis in Form eines Doppelbauern erweisen, das ich in Hoffnung auf eine weitere offene Linie und Angriff gemacht hatte. Die nachträgliche Analyse am Rechner zeigte aber nur einen ganz leichten Vorteil für Schwarz an, wobei dabei natürlich die psychologischen Aspekte der Angriffschancen unter menschlichen Spielern keine Berücksichtigung finden.

Brett 1 Fehmarn – Eutin II , noch mit Zuversicht auf einen Königsangriff

 

Nach etwa zwei Stunden Spielzeit ging es dann ziemlich schnell: Katja musste nach einem groben Fehler aufgeben und Zalmay war matt. Karsten stand auf Verlust. An den Brettern 4 und 5 hat sich an der Einschätzung seit dem letzten Rundgang nicht viel verändert: Günther war in einer Blitzpartie unterwegs, sein Gegner hat viel Zeit investiert, die Stellung war wohl ausgeglichen. Wolfgangs Zeitverbrauch war größer als bei seinem Gegner, die Stellung fing an aus taktischen Gründen interessant zu werden, allerdings hatte  Wolfgang kein Zutrauen in die Stellung.

Meine Aussichten an Brett 1 waren auf ein sehr übersichtliches Maß geschrumpft, wobei es für einen eventuellen Mannschaftspunkt nur noch um einen Sieg an den einigermaßen stehenden Brettern 1, 4 und 5 gehen konnte.

Nach ungefähr einer weiteren Viertelstunde machten die beiden Bretter 4 und 5 für mich unerwartet beim aktuellen Spielstand Remis. Mit dem klar verlorenen Endspiel von Karsten war der Kampf damit recht früh verloren.

Nach weniger als drei Stunden Spielzeit musste Karsten aufgeben, und es stand damit 1:4 gegen uns.

In der letzten laufenden Partie an Brett 1 war ein Doppelturmendspiel entstanden, wobei der „früher“ als Schwäche „vorgesehene“ Bauer auf h2 in der Zwischenzeit als Freibauer Gewinnchancen für Weiß erlaubte. Mit aktiven Türmen konnte ich den weißen König etwas  stören.  Weiß hätte aber jederzeit durch Angriff auf meine Doppelbauern (mindestens) eine Zugwiederholung um die Zeitkontrolle herum erzwingen können. Da Weiß diesen Plan trotz des Zwischenstands im Mannschaftskampf aber nicht umsetzen wollte, kamen auf beiden Seiten die Freibauern in Bewegung.  Es zeigte sich dabei die ungünstige Stellung des weißen Königs, wodurch aus taktischen Gründen der schwarze Freibauer ein entscheidendes Tempo gewinnen konnte. Mit knapp werdender Bedenkzeit auf beiden Seiten um den 50. Zug kippte die Partie dann wegen des abgedrängten weißen Königs zum Gewinn für Schwarz, da der schwarze Freibauer auf der e-Linie ungehindert laufen konnte.

Mein Gegner wunderte sich nach der Partie, dass ich in der vorhin beschriebenen Phase um den 40. Zug nicht Remis angeboten hätte, da der Kampf ohnehin verloren für Fehmarn war. Das war natürlich richtig, allerdings hat Weiß selbst nicht das Remis erzwungen, bzw. bei Vermeidung einer Zugwiederholung hätte ich wahrscheinlich nur auf „Verlust“ spielen können.

So gab es spät am Abend nach fast 5 Stunden durch Kampfgeist noch eine Ergebniskorrektur zu einer trotzdem insgesamt verdienten und deutlichen 2:4 Niederlage.

In den verbleibenden drei Spielen in dieser Saison geht es jetzt um eine Verbesserung der Punktausbeute und um ein Antreten mit der Mannschaft mit vollzähligem Spielerkader, der dann hoffentlich auch den nötigen Kampfgeist einbringen kann. Ein gutes Bild in der Tabelle der Bezirksliga B Ost wie in der letzten Saison werden wir in dieser Spielzeit nicht mehr liefern können.

Blitzmeisterschaft 2016 nachgeholt

Um möglichst vielen Schachfreunden die Teilnahme an der jährlichen Blitzmeisterschaft zu ermöglichen, hatten wir den Termin im Dezember auf den 2. Februar 2017 verschoben.

Mit Erfolg, wie die Teilnehmerzahl am heutigen Donnerstag gezeigt hat, denn mit acht Aktiven war das Turnier gut besetzt. Einige Schachfreunde haben sich sogar  trotz heftiger Erkältung ins Spiellokal bemüht.

Spielleiter Wolfgang Schröder hatte mit dem doppelrundig ausgetragenen Turnier (5 Minuten pro Spieler und Partie) keinerlei Mühe und um 20 Uhr wurde sogar halbwegs pünktlich gestartet (merke: Wenn es um 20 Uhr losgehen soll, dann immer 19 Uhr 30 als Beginn in die Ausschreibung schreiben…..)

Zwei Spieler waren am Ende dem restlichen Feld weit enteilt, und das Ergebnis der direkten Begegnung dieser beiden Spieler entschied über die Plätze eins und zwei.

Blitzturnier in vollem Gang

 

Endergebnis:

  1. Jan Haserodt                   13,5 aus 14
  2. Thomas Kohrn                12,5
  3. Peter Höper                       6
  4. Günther Schulz                6
  5. Wolfgang Schröder       5
  6. Zalmay Razmy                  5
  7. Karsten Lafrentz             4
  8. Horst Böhnke                    4

Kreuztabelle mit Einzelergebnissen als PDF

Saison 2016/17 startet Ende September

Der SC Fehmarn will auch in der neuen Saison wieder in der Bezirksliga B Ost an den Start gehen. Von den aktiven Spielern wird eine hohe Spielbereitschaft verlangt, da unser Kader im Vergleich zu der vergangenen Saison noch etwas kleiner geworden ist.

Die erste Spielrunde sollte mit einem Auswärtsspiel am 30. September bei den Lübecker Schachfreunden starten, wir streben aber eine Verlegung der Begegnung auf den  28. Oktober an.

Die Vereinsturniere der Spielzeit 2016/17 beginnen Anfang Oktober. Wir freuen uns über Einsteiger, die am Spielabend mal reinschauen wollen und vielleicht danach Lust darauf haben, an den Vereinsturnieren der neuen Spielzeit teilzunehmen.

Am Donnerstag um 20 Uhr treffen wir uns jeweils zu den Spielabenden hier.

Spannung in Travemünde

In der 6. Runde der Bezirksliga mussten wir am 5. Februar auswärts bei den favorisierten Travemünder Schachfreunden antreten.

Wir konnten eine Mannschaft in guter Besetzung nach Travemünde schicken, und unsere Spieler waren ganz zuversichtlich.

Nach problemloser Anreise war die Mannschaftsaufstellung der Heimmannschaft eine erste kleine Überraschung, da Brett 1 und 2 der Travemünder nicht gegen uns dabei waren.  Die antretende Heimmannschaft war aber immer noch stark genug, da von der im Vorjahr aufgelösten ersten Mannschaft der Travemünder Schachfreunde zwei Spieler an den ersten Brettern gegen uns eingesetzt wurden.

Es ergaben sich folgende Paarungen:

  • Nickel, Ne.          –  Haserodt
  • Steiner                  –  Kohrn
  • Gerstel                  –  Razmy
  • Dr. Fröde              –  Höper
  • Afschar                  –  Lafrentz
  • Karow                    –  Schulz

Die Partien entwickelten sich (wie so häufig bei uns) an den meisten Brettern richtig schlecht und bei einem Blick über die Bretter nach etwa einer Stunde Spielzeit sah es furchtbar aus. Unsere ersten beiden Bretter bildeten eine gewisse Ausnahme, Thomas stand ganz ordentlich, bei reduziertem Material war ihm  völliger Ausgleich gelungen. Am ersten Brett war praktisch überhaupt nicht „los“, in einer geschlossenen Stellung mit indischen Stellungsmotiven drehte sich die Diskussion nur darum, ob Schwarz den thematischen Bauernzug e7-e5 jetzt, später oder besser überhaupt nicht ziehen sollte oder konnte. Beide Partien ergaben aus fehmarnscher Sicht aber keinerlei Zuversicht, wie die „Notlage“ an den anderen Brettern kompensiert werden sollte:

Günther stand an Brett 6 nach Schlagen eines nicht verdaulichen Bauern, wonach sich „schöne“ Fesselungsmotive für den Gegner ergaben, materiell und positionell auf Verlust.

Zalmay stand wahrscheinlich auch auf Verlust, weil seine Stellung eine schlechte Figurenaufstellung, deutlichen Entwicklungsnachteil im fortgeschrittenen Mittelspiel (!) und die „Aussicht“, in einen starken Königsangriff zu geraten, aufwies. Dafür gab es nicht einmal einen materiellen Vorsprung als Hoffnungsträger auf seiner Seite.

Peter stand mit Schwarz sehr passiv, der gegnerische Raumvorteil und die schöne Figurenstellung mit offener f-Linie und aktiven Leichtfiguren waren die Vorboten eines gewaltigen Angriffs auf den recht einsamen schwarzen König. Auch hier gabe es keine Aussicht auf Gegenspiel und die schöne weiße Stellung hat nicht einmal etwas „gekostet“.

Karstens Stellung war auch zum Fürchten, weil seine Rochadestellung ungeschützt war, die gegnerischen Figuren sich zu einem schönen Angriff gruppiert hatten. Gegenspiel war wegen nicht entwickelter Figuren des Damenflügels kaum möglich. Die Stellung an diesem Brett unterschied sich nur darin von den anderen, dass Karsten zwei Mehrbauern als „Kompensation“ hatte. Die gegnerischen Angriffschancen waren aber sicher mindestens diesen materiellen Nachteil wert.

Nach dieser Brettschau hätte jeder ohne großes Risiko auf ein 4:2 oder höher für Travemünde wetten können oder müssen.

Nach etwa 90 Minuten Spielzeit stand es dann 1,5 : 0,5 für Travmünde. Thomas hat ein Remisangebot angenommen, Günther musste aufgeben. An den anderen Brettern hatte sich nach etwa zwei Stunden Spielzeit keine große Veränderung zu einer positiveren Betrachtung aus unserer Sicht ergeben, außer ganz vorsichtig bei Zalmay und Karsten, da konnte man mit viel gutem Willen von einer leichten Befreiung sprechen, da der gegnerische Angriff bisher nicht überzeugend vorgetragen werden konnte. Peter stand immer noch unter großem Druck und der gegnerische Angriff schien ungehindert zu rollen. Am ersten Brett suchten beide Spieler immer noch nach einer günstigen Aufstellung für oder gegen den befreienden Bauernzug, was alles in sehr „freundlicher“ Remisbreite vor sich ging. Also auch an diesem Brett war kein Vorteil zu erwarten.

Am ersten Brett kam es dann auch bald danach zu der vorhersehbaren Punkteteilung, damit stand es 2:1 für die Heimmannschaft mit nach wie vor schlechten Aussichten in den noch laufenden Partien.

Kurz darauf verkombinierte sich Zalmays Gegner in seiner immer noch sehr aussichtsreichen Stellung gründlich. Mit einer Springergabel wollte er unter Schachgebot Material gewinnen. Das konnte Zalmay allerdings durch Schlagen des gedeckten Springers mit seiner Dame verhindern, da die gegnerische Dame ebenfalls hing. Statt Figurengewinn für den Gegner  gab es den Figurengewinn für Zalmay. Damit war die gegnerische Stellung im Eimer, die restlichen positionellen Vorteile kamen gegen den Materialverlust nicht an. Zalmay konnte die restlichen Züge bis zur Aufgabe des Gegners sicher aufs Brett bringen. Durch diesen unerwarteten Sieg stand es 2:2 und trotzdem mussten wir noch lange zittern, wenn wir auf die beiden noch laufenden Partien schauten.

Karsten konnte sich zu diesem Zeitpunkt durch einen weitgehenden Abtausch der aktiven Figuren seiner Gegnerin ziemlich befreien, seinen bisher schlafenden Damenflügel an der Partie teilnehmen lassen und erstmals über seinen immer noch vorhandenen Materialvorteil nachdenken. Die Partie kippte dann schnell durch nicht funktionierende taktische Rettungsversuche von Karstens Gegnerin eindeutig zu seinen Gunsten. Karsten hat die ihm gebotene Chance sicher umgesetzt, so kamen wir zu einem weiteren ganzen Punkt, was mit 3:2 für uns die doch unerwartete Führung bedeutete.

Der Ausgang des Mannschaftskampfes hing also von der letzten Partie bei Peter ab. Nach wie vor war die Stellung von Peter objektiv völlig verloren, aber Peter spielte recht unbeeindruckt weiter. Auch deshalb, weil sein Gegner mehrere klare Gewinnzüge ausgelassen hat. Sollten wir auch in der dritten Partie Glück haben?

Etwa eine Stunde lang herrschte Spannung im Turniersaal, wobei es mehrfach so aussah, als ob Peter durch fehlerhafte Kombinationen, die sein Gegner allerdings leicht hätte widerlegen könne, sich aus der schwierigen Lage würde retten können. Bis zur Zeitkontrolle ging es wild hin und her, nichts für schwache Nerven……

Eine kleine Beruhigung für die Fehmaraner war allerdings die Tatsache, dass es ja schon 3:2 für uns stand, was vor etwa zwei Stunden noch völlig unmöglich schien.

Peter konnte in einem schwierigen Turmendspiel landen, was immer noch besser war, als mattgesetzt zu werden. Der gegnerische a-Bauer als Mehr- und Freibauer blieb bei jeweils zwei Bauern auf dem anderen Flügel übrig. Der gegnerische Turm stand schlecht, musste den a-Bauern von vorne decken, während Peters Turm hinter dem Bauern stand. Ein Motiv mit Remischancen, zum ersten Mal in der Partie….

Sollten wir den Kampf etwa noch gewinnen? Das wäre völlig unverdient, aber bei dem bisherigen Verlauf der Partien nicht unmöglich.

Peter wählte in dem besagten Turmendspiel allerdings eine nicht geeignete Aufstellung, wobei seine Bauern am Königsflügel verloren gingen. Ein letzter taktischer Versuch, der hübsch anzusehen war, ging schief, danach war die nervenaufreibende Partie mit Peters Niederlage beendet.

Nach wackerem Kampf, insbesondere von Peter, aber auch von Karsten und Zalmay, konnten die Fehmaraner mit einem Unentschieden, das sich eher als „Sieg“ anfühlte, zu später Stunde den Heimweg antreten.

Kein Punktspiel gegen Reinfeld

In der Bezirksliga B Ost war am 21. Januar laut Spielplan die fünfte Runde angesetzt. Unsere Gegner haben kurz vor dem Spieltermin die Begegnung abgesagt. Personelle Schwierigkeiten und nach Aussage der Reinfelder Schachfreunde (leider!) auch die große Entfernung von Reinfeld nach Fehmarn verhinderten ein Treffen an den Brettern hier auf Fehmarn.

Mittlerweile ist auch eine Verlegung auf einen späteren Nachholtermin, den der SC Fehmarn den Reinfeldern angeboten hatte, gescheitert.

Deshalb haben wir nun kampflos gewonnen, ein Umstand, der uns nicht besonders glücklich macht.

Leider ist es auch nicht das erste Mal in den letzten Spielzeiten, dass wir als geographisch ungünstig gelegener Teilnehmer an der Bezirksliga B Ost mit dieser Argumentation der weiten Fahrten unserer anreisenden Gegner zu tun haben.

Wir können dabei nur darauf verweisen, dass wir selbst im Falle von Auswärtsspielen genau die gleiche Entfernung zurücklegen müssen,  und wir das seit unserer erneuten Teilnahme an der Bezirksliga B Ost bisher auch  ganz zuverlässig gemacht haben.

Wollen wir hoffen, dass die Bezirksliga B Ost sich nicht als „geographisch überdehnt“ erweisen wird, schließlich sind z. B. 120 km Anreise und Rückfahrt zu später Stunde unter der Woche in einer unteren Spielklasse auch kein Pappenstiel.