Archiv der Kategorie: Mannschaft

Berichte über die Mannschaftskämpfe

Rückblick auf die Saison 2018/19

Für unsere Bezirksligamannschaft war die Spielzeit wegen der vorgezogenen Schlußrunde bereits am 20. März beendet. An dieser Stelle nochmal einen Dank an die Reinfelder Schachfreunde, die eine Verlegung trotz eigener Terminprobleme ermöglicht haben.

Bei allen sieben Spielrunden standen bei uns Aufstellungsfragen im Vordergrund, so gelang es uns in drei Kämpfen nicht mit vollständiger Mannschaft anzutreten. Teilweise waren die Absagen auch nicht vorhersehbar, deshalb waren unsere jeweiligen Gegner auch nicht mehr im Vorfeld zu informieren. Auch andere Mannschaften hatten in dieser Spielzeit Besetzungsprobleme, was an kampflosen Partien ersichtlich ist.

In der Tabelle finden wir uns nach der Schlußrunde auf dem fünften Platz wieder, was in etwa den Erwartungen entsprechen konnte. „Aus Versehen“ haben wir dem Dauersieger Lübecker SV VII einen Mannschaftspunkt abnehmen können, andererseits haben wir (und dabei besonders auch mit meiner „Hilfe“) in einem merkwürdig verlaufenden Kampf gegen Kücknitz mit 2,5:3,5 verloren. Auch wenn es in der Liga um nichts geht, es sollte aber trotzdem ein positives Mannschaftsergebnis angestrebt werden, auch was das Verhalten in der eigenen Partie angeht. Gelegentlich fehlt dann der Überblick über den Spielverlauf, was den Stand des Kampfes und die Aussichten in den restlichen Partien betrifft. Bei etwas besserer Koordination wäre ein Unentschieden gegen Kücknitz sehr wahrscheinlich gewesen.

Erfreuliche Einzelergebnisse und damit einen Beitrag zum Mannschaftsergebnis haben Karsten mit 5 Punkten aus 6 Partien und Günther mit 5 Punkten aus 7 Partien erzielt. Karsten erspielte einen DWZ-Zuwachs von 62 Punkten, bei Günther sind es 17 Punkte.

Dieser Artikel erscheint auch deshalb mit Verspätung, weil im letzten Absatz ein Ausblick auf die nächste Spielzeit gegeben werden soll: Die Zahl der aktiven Spieler wird sich bei uns nicht erhöhen, eher spielen Alter und berufliche Verpflichtungen eine immer bestimmendere Rolle. Aus diesem Grund war ein erneutes Antreten mit einer eigenen Mannschaft in der kommenden Spielzeit keine ausgemachte Sache. Es gab im Hintergrund in den letzten Wochen anfängliche Kontakte zu anderen Vereinen zur Bildung einer Spielgemeinschaft. Allerdings hätte es sehr wahrscheinlich vereinsinterne Probleme bei einer Umsetzung gegeben. Unter den Gründen muss die räumliche Entfernung zwischen den einzelnen Vereinen genannt werden, was ein Zusammenrücken einfach erschweren würde.

Allerdings erscheint mir auch der vom Bezirk eingebrachte und verabschiedete Entwurf zur Regelung der Spielgemeinschaften ab der kommenden Spielzeit völlig untauglich. Hätte man im Bezirk wirklich Interesse an einem Erhalt der schon jetzt nur noch wenigen kleinen Vereine gezeigt, dann wäre deutlich mehr Überlegung in einen brauchbaren und ausgefeilteren Entwurf geflossen, was dann auch die Bedürfnisse der Vereine so gut wie möglich berücksichtigen würde. Ich behaupte nun nicht, dass eine praxisgerechtere Regelung die Probleme von betroffenen Vereinen alleine lösen könnte, aber etwas besser dürfte es schon sein.

Besonders auf die restriktive Behandlung von zukünftigen Spielgemeinschaften muss hingewiesen werden, so scheint es unmöglich, dass die betroffenenen Vereine eine 6-Mannschaft und z. B. noch eine 4-er Mannschft melden könnten, Die von einer Bildung der Spielgemeinschaft betroffenen vorhandenen „überzähligen Schachfreunde“ würden durch eine zweite Mannschaft dem Spielbetrieb erhalten bleiben.

Unter den aktuellen Bedingungen ist es deshalb leider nicht ausgeschlossen, dass in der kommenden Spielzeit ein deutlicher Schwund in der Bezirksliga B zu beklagen sein wird. Zu hoffen wäre, dass die „notleidenden“ Vereine noch so lange aus eigener Kraft aushalten werden, bis eine schnelle Einsicht beim Bezirk eine praxistaugliche Fassung auf den Weg bringen würde.

Die Saison 2018/19 beginnt im Oktober

Unser Verein wird sich auch in der kommenden Saison am Punktspielbetrieb in der Bezirksliga B Ost beteiligen.

In dieser Staffel treten wieder die bekannten acht Mannschaften der Vorjahre an, was ja bei den „Auflösungserscheinungen“ der letzten Jahre nicht selbstverständlich sein konnte.

In den sieben Runden haben wir in der kommenden Spielzeit tatsächlich einmal vier Heimspiele bekommen, seit dem Wiedereinstieg unseres Vereins in den Punktspielbetrieb hatten wir das nicht. Im Protokoll der Versammlung des Bezirksturnierausschusses war tatsächlich zu lesen (Zitat): „Für die Bezirksliga B wurde vorgeschlagen, die Reihenfolge der Startnummern im Vergleich zum Vorjahr zu tauschen, um die Auswärtsfahrten nach Fehmarn gerecht zu verteilen.“

Das ist irgendwie „niedlich“, es ist auch keiner auf die Idee gekommen, die für uns maximalen Entfernungen, z. B. nach Reinfeld zu berücksichtigen und uns mal im jährlichen Wechsel von diesen Fahrten zu befreien. Allerdings war von unserem Verein auch kein Vertreter bei dieser Veranstaltung anwesend, deshalb hilft das jetzt auch nicht mehr viel.

Es bleibt aber schon ein merkwürdiges Gefühl übrig, dass den anderen Vereinen ein Thema ist, wenn sie nach Fehmarn fahren müssen, wir haben uns auch jahrelang ohne irgendwelche derartigen Gedanken zu unseren vier Auswärtsspielen aufgemacht, weil wir einfach gerne (wieder) Mannschaftskämpfe spielen wollten. Ich gehe doch mal sehr stark davon aus, dass das bei den anderen Vereinen auch so sein wird, trotz der Fahrten nach Fehmarn…..

Wollen wir mal sehen, was im Saisonverlauf dazu noch zu sagen sein wird.

Die sportlichen Herausforderungen bei uns werden sich in Grenzen halten, wie immer steht unser Mannschaftskader unter den Einschränkungen der Anforderungen  von Berufstätigkeit und auch das Alter einiger Schachfreunde ist nicht zu vernachlässigen. Wir streben eine Spielzeit in voller Besetzung an, aber an manchen Terminen darf dann halt keine zusätzliche Absage mehr kommen.

Nach dem Wertungsschnitt der gemeldeten Mannschaften liegen wir auf dem 6. Platz, wobei die dann wirklich eingesetzten Spieler diese Liste noch deutlich ändern könnten. Wenn wir uns auf einem Platz über der eigentlichen Rangliste im Laufe der Saison halten könnten, dann wären wir sicher einverstanden.

Für Termine, Aufstellungen und weitere Information zur Bezirksliga B Ost  bitte hier schauen. Zum Auftakt haben wir das Heimspiel am 25. Oktober gegen Strand.

Durchwachsener Start in die Punktrunde

Mit einer Auswärtsniederlage in Runde 1 und einem Heimsieg in Runde 2 ist die Mannschaft in die Punktspielrunde 2017/18 gestartet.

In der Auftaktrunde beim SV Strand konnten wir nur 2,5 Brettpunkte erzielen, was eine knappe Niederlage bedeutete.

Mannschaftsführer Wolfgang Schröder hat in einer gut geführten Partie sehr viel Zeit verbrauchen müssen, was dann leider in aussichtsreicher Stellung zu seiner Zeitüberschreitung führte. Die Niederlage in der letzten laufenden Partie bestimmte dann auch das Mannschaftsergebnis. Die Schachfreunde Lafrentz und Haserodt trugen mit einem Sieg, Schachfreund Schulz mit einem Remis zum nicht ausreichenden Brettpunktekonto bei,  Schachfreund Böhnke war an Brett 6 chancenlos. Zalmay Razmys Partie an Brett 2 hatte ein erstaunliche Fülle an schwierigen taktischen Varianten zu bieten, die hinter der tatsächlich gewählten Zugfolge „schlummerten“. Erst nach einer tiefen Engineanalyse konnte einigermaßen die schachliche Wahrheit aus der entscheidenden Stellung ans Licht gebracht werden. Es lohnt ein Blick auf

[fen flip=true]rn1qk2r/pp1bbpp1/5n2/3p2B1/1Pp1P3/Q1N2N2/P1P2PBP/2KR3R b – – 0 1[/fen]

Patzer – Razmy  (Strand – Fehmarn 22.9.17) Stellung nach 12.b4.

Es gibt für Schwarz mehrere Möglichkeiten, wie er gegen die schlecht platzierte wD und den gefesselten b-Bauern spielen kann.

Naheliegend sind Mobilisierungen mit 12. …. Db6,  oder 12. … a5 oder 12. …. Sc6, die alle zu sehr schwer zu berechnenden Verwicklungen führen. Dabei bleibt die Stellung aber (erstaunlich !) mindestens im Gleichgewicht, oder Weiß kommt sogar mit leichtem Vorteil davon: Kostproben wären:

A) 12. …. Db6  13. Lf6:  Df6: 14. Sd5: Dg5+ 15. Kb1 Dg2: 16. Se2 Sc6 17.  Sc7+ Kf8 18. Sa8: Lg4 = laut Engines

B) 12. … Sc6 13. ed: Sd5: 14. Le7:  +/-

C) 12. …  a5 13. Lf6:  Lb4: 14. Db4: ab: 15. Ld8: bc: 16. Se2 Ta2: 17. Sc3: Ta1+ 18. Kd2 Td1:+ 19. Kd1: Kd8: =

Mal ehrlich: Möchte man so eine Stellung in einer Partie haben? Selbst wenn man eine leise Ahnung haben könnte, welche Variante nach vielem Rechnen spielbar wäre, so bleiben doch sicher starke Zweifel, was das Vertrauen in die eigenen Rechenkünste und übersehene gegnerische starke Züge anginge. Und die Zeit läuft dabei auch noch.

Selbst bei der nachträglichen Analyse (allerdings ohne Engines), aber ohne den Druck während einer laufenden Partie, blieb die wohl beste Fortsetzung von Schwarz zunächst unentdeckt:

12. …. d4!  Ist aber fast nachzuvollziehen, dass dieser Bauernzug in einer derartigen Stellung übersehen werden konnte. Erstens hängt der Bauer dann einfach, zweitens erscheinen Bauernzüge „dem Gefühl“ nach einfach nicht richtig zu sein in dieser Stellung.

D1) 12. … d4 ! 13. Td4: ?   Sc6!  14. Tc4: Sb4: 15.  Tb4: a5 16. Lf6: gf: 17. Sd5 Kf8! 18. Se7: ab: 19. Db4: De7: 20. De7:+ Ke7:  -/+ laut Engines.

oder folgende haarsträubende Hauptvarianten der Engines:

D2) 12. … d4! 13. Lf6: gf: 14. Sd5 Sc6 15. Db2 a5 16. b5  c3 17. Db3 a4 18. Dc4 Le6 19. Se2 (19. bc:? Ld5: 20. c7 Lc4: 21. cd: D+ Td8. -/+)  … Se2 Dd6 20. Td3  Se5 -/+

D3) 12. …. d4! 13. e5 Db6 14. ef:  Lb4: 15. Te1+ Kf8 16. fg+ Kg7:  17. Lf6+ Kh6 18. Db2 Lc3: 19. Db6: ab: 20. Se2 Le1: 21. Lh8: Lf2: 22. Ld4: Ld4: 23. Sd4: Sc6  nach dieser für menschliche Spieler ziemlich absurden Zugfolge sehen die Engines -/+ bis =/+

Viel Vergnügen beim Analysieren, aber bitte : Nicht verlaufen in den Varianten!

Ach ja, der Vollständigkeit halber noch die Partiefolge, die leider die obigen schönen Varianten völlig ignorierte:

12. b4 Db6 13. Lf6: Lb4: 14. Db2 gf: 15. Sd5 Df2:  16. Db4: Sc6 17. Dd6 1:0

Im ersten Heimspiel der Saison am 12. Oktober konnten zwei Mannschaftspunkte mit dem 3,5 : 2,5 gegen Schwartau III auf der Insel einbehalten werden.

Die Schachfreunde Lafrentz, Böhnke und Haserodt konnten ihre Partien gewinnen und Günther Schulz erzielte ein Remis. Zalmay Razmy hatte gegen den starken Königsangriff  von Schachfreund Berner aus Schwartau kein Gegenmittel finden können, daher ging die Partie frühzeitig Richtung Niederlage für uns. Wolfgang Schröder hat eine taktische Möglichkeit seines Gegners übersehen, danach war die Partie schnell vorbei.

Horst Böhnke konnte mit seiner „Geheimwaffe“ Königsgambit an Brett 6 einen wertvollen Punkt zum Mannschaftsergebnis beisteuern. Karsten Lafrentz zeigte an Brett 3 mit dem zweiten Punkt im zweiten Spiel eine gute Form. Günther Schulz hat im Endspiel wohl eine Gewinnstellung auf dem Brett gehabt, ein zu schnell ausgeführter Zug führte dann nur noch zu einer Remisstellung. An Brett 1 lief die längste Partie des Abends, erst nach viereinhalb Stunden Spielzeit und mehreren Ungenauigkeiten konnte der entscheidende Brettpunkt zum Mannschaftssieg sichergestellt werden.

Mit 2:2 Mannschaftspunkten geht es im November zum Auswärtsspiel nach Reinfeld, wo wir uns bei einer guten Aufstellung unserer Mannschaft eine Verbesserung unseres Punktekontos erhoffen.

Auslosung der Bezirksliga 2017/18

Auf der Ergebnisseite des Schachverbandes für die Spielzeit 2017/18 stehen die Paarungen der Bezirksliga B Ost bereit.

Für uns ändert sich nicht viel: Wie „immer“ haben wir mehr Auswärtsspiele als Heimspiele und „dürfen“  natürlich auch wieder nach Reinfeld fahren.

Seit ewigen Zeiten müssen die Eutiner nach Fehmarn fahren, da hat die neue Saison auch keine Änderung gebracht.

Los geht es schon recht früh in diesem Jahr: Wir starten am 22.09. bei Strand.

Die Mannschaftsaufstellungen sind noch nicht verfügbar, aber es dürfte keine zu große Überraschung sein, wenn die Mannschaft vom LSV wieder ganz oben mitspielen wird.

Saison 2017/18 : SC Fehmarn in der Bezirksliga wieder dabei

Auch in der kommenden Spielzeit wollen wir wieder an den Mannschaftskämpfen in der Bezirksliga B Ost teilnehmen.

Nach  den bestenfalls durchwachsenen  Ergebnissen in der abgelaufenen Saison 2016/17 haben wir durch den Eintritt von zwei Schachfreunden in den Verein unseren Spielerkader etwas größer machen können.

Wir sind daher etwas zuversichtlicher, dass wir die Mannschaftskämpfe in der kommenden Saison mit jeweils kompletter Aufstellung bestreiten können, was in der vorigen Spielzeit nicht zufriedenstellend gelang.

Anfang Oktober beginnen die Vereinsmeisterschaften (Blitz, Schnellschach und Langpartien) im üblichen  Turniermodus, der über den Winter bis zum nächsten Sommer Zeit für die angesetzten Partien lässt.

Spielerfahrene Gäste und auch am Schach interessierte Neueinsteiger sind uns immer willkommen und können sich gerne ein Bild von unserem Spielabend am Donnerstag ab 20 Uhr machen und bei Interesse sehr gerne in die kommenden  Meisterschaften einsteigen.

Bei uns gibt es keine Sommerpause, wir freuen uns auf neue Gesichter und stehen für freie Partien oder ein spontanes Blitzturnier bereit.

Niederlage im Heimspiel gegen Eutin II

Die zweite Saisonhälfte hat am vierten Spieltag (9. Februar) mit einem Heimspiel gegen Eutin II begonnen. Eigentlich waren die Vorzeichen für uns ganz günstig: In den letzten Jahren haben wir gegen die Mannschaft von Eutin II immer gut ausgesehen und Punkte geholt. Außerdem sollten wir zum ersten Mal in dieser Spielzeit vollständig antreten können.

Die „Realität am Brett“ sah dann aber schnell anders aus: Mit einer verdienten 2:4 Niederlage und ohne Chancen auf einen Punkt kassierten wir eine Niederlage.

Die Eutiner hatten sich offenbar etwas vorgenommen, denn bei ihrer Mannschaftsaufstellung waren die vorderen Bretter auch mit den noch spielberechtigten Spitzenspielern besetzt.

Nach einer Stunde Spielzeit war noch nicht zu erkennen, wie der Kampf verlaufen sollte, nur von einem Sieg für Fehmarn konnten wir schon nicht mehr ausgehen:

Zalmay hatte trotz des Weißvorteils sich eine ziemlich passive Stellung an Brett 2 eingehandelt, die Altmeister Dombrowski sichtlich gefiel für seine eigenen Aussichten.

An Brett 3 hatte Karsten eine ziemlich schlechte Stellung auf dem Brett, mit rückständigem c-Bauern auf der offenen Linie und einem schlechten Läufer gegen einen aktiven Springer des Eutiners. Wegen des Drucks musste Karsten bald auch noch fast alle Schwerfiguren tauschen, wonach das Endspiel ganz schlecht sein würde.

An Brett 4 hatte Günther sich einen deutlichen Bedenkzeitvorteil erspielt, allerdings war die Stellung ziemlich im Gleichgewicht.

Die Bretter 4 und 5 beim Kampf gegen Eutin II

An Brett 5 war auch nicht viel los, wobei Wolfgang hier schon mehr Zeit investiert hat.

An Brett 6 hat Katja frühzeitig einen Bauern verloren, wobei die entstandene Stellung nicht als Kompensation dienen konnte.

An Brett 1 träumte ich noch von einem wilden Königsangriff auf die weiße Stellung, allerdings war die Einschätzung doch zu optimistisch. Nachteilig sollte sich ein positionelles Zugeständnis in Form eines Doppelbauern erweisen, das ich in Hoffnung auf eine weitere offene Linie und Angriff gemacht hatte. Die nachträgliche Analyse am Rechner zeigte aber nur einen ganz leichten Vorteil für Schwarz an, wobei dabei natürlich die psychologischen Aspekte der Angriffschancen unter menschlichen Spielern keine Berücksichtigung finden.

Brett 1 Fehmarn – Eutin II , noch mit Zuversicht auf einen Königsangriff

 

Nach etwa zwei Stunden Spielzeit ging es dann ziemlich schnell: Katja musste nach einem groben Fehler aufgeben und Zalmay war matt. Karsten stand auf Verlust. An den Brettern 4 und 5 hat sich an der Einschätzung seit dem letzten Rundgang nicht viel verändert: Günther war in einer Blitzpartie unterwegs, sein Gegner hat viel Zeit investiert, die Stellung war wohl ausgeglichen. Wolfgangs Zeitverbrauch war größer als bei seinem Gegner, die Stellung fing an aus taktischen Gründen interessant zu werden, allerdings hatte  Wolfgang kein Zutrauen in die Stellung.

Meine Aussichten an Brett 1 waren auf ein sehr übersichtliches Maß geschrumpft, wobei es für einen eventuellen Mannschaftspunkt nur noch um einen Sieg an den einigermaßen stehenden Brettern 1, 4 und 5 gehen konnte.

Nach ungefähr einer weiteren Viertelstunde machten die beiden Bretter 4 und 5 für mich unerwartet beim aktuellen Spielstand Remis. Mit dem klar verlorenen Endspiel von Karsten war der Kampf damit recht früh verloren.

Nach weniger als drei Stunden Spielzeit musste Karsten aufgeben, und es stand damit 1:4 gegen uns.

In der letzten laufenden Partie an Brett 1 war ein Doppelturmendspiel entstanden, wobei der „früher“ als Schwäche „vorgesehene“ Bauer auf h2 in der Zwischenzeit als Freibauer Gewinnchancen für Weiß erlaubte. Mit aktiven Türmen konnte ich den weißen König etwas  stören.  Weiß hätte aber jederzeit durch Angriff auf meine Doppelbauern (mindestens) eine Zugwiederholung um die Zeitkontrolle herum erzwingen können. Da Weiß diesen Plan trotz des Zwischenstands im Mannschaftskampf aber nicht umsetzen wollte, kamen auf beiden Seiten die Freibauern in Bewegung.  Es zeigte sich dabei die ungünstige Stellung des weißen Königs, wodurch aus taktischen Gründen der schwarze Freibauer ein entscheidendes Tempo gewinnen konnte. Mit knapp werdender Bedenkzeit auf beiden Seiten um den 50. Zug kippte die Partie dann wegen des abgedrängten weißen Königs zum Gewinn für Schwarz, da der schwarze Freibauer auf der e-Linie ungehindert laufen konnte.

Mein Gegner wunderte sich nach der Partie, dass ich in der vorhin beschriebenen Phase um den 40. Zug nicht Remis angeboten hätte, da der Kampf ohnehin verloren für Fehmarn war. Das war natürlich richtig, allerdings hat Weiß selbst nicht das Remis erzwungen, bzw. bei Vermeidung einer Zugwiederholung hätte ich wahrscheinlich nur auf „Verlust“ spielen können.

So gab es spät am Abend nach fast 5 Stunden durch Kampfgeist noch eine Ergebniskorrektur zu einer trotzdem insgesamt verdienten und deutlichen 2:4 Niederlage.

In den verbleibenden drei Spielen in dieser Saison geht es jetzt um eine Verbesserung der Punktausbeute und um ein Antreten mit der Mannschaft mit vollzähligem Spielerkader, der dann hoffentlich auch den nötigen Kampfgeist einbringen kann. Ein gutes Bild in der Tabelle der Bezirksliga B Ost wie in der letzten Saison werden wir in dieser Spielzeit nicht mehr liefern können.

Saison 2016/17 startet Ende September

Der SC Fehmarn will auch in der neuen Saison wieder in der Bezirksliga B Ost an den Start gehen. Von den aktiven Spielern wird eine hohe Spielbereitschaft verlangt, da unser Kader im Vergleich zu der vergangenen Saison noch etwas kleiner geworden ist.

Die erste Spielrunde sollte mit einem Auswärtsspiel am 30. September bei den Lübecker Schachfreunden starten, wir streben aber eine Verlegung der Begegnung auf den  28. Oktober an.

Die Vereinsturniere der Spielzeit 2016/17 beginnen Anfang Oktober. Wir freuen uns über Einsteiger, die am Spielabend mal reinschauen wollen und vielleicht danach Lust darauf haben, an den Vereinsturnieren der neuen Spielzeit teilzunehmen.

Am Donnerstag um 20 Uhr treffen wir uns jeweils zu den Spielabenden hier.

Spannung in Travemünde

In der 6. Runde der Bezirksliga mussten wir am 5. Februar auswärts bei den favorisierten Travemünder Schachfreunden antreten.

Wir konnten eine Mannschaft in guter Besetzung nach Travemünde schicken, und unsere Spieler waren ganz zuversichtlich.

Nach problemloser Anreise war die Mannschaftsaufstellung der Heimmannschaft eine erste kleine Überraschung, da Brett 1 und 2 der Travemünder nicht gegen uns dabei waren.  Die antretende Heimmannschaft war aber immer noch stark genug, da von der im Vorjahr aufgelösten ersten Mannschaft der Travemünder Schachfreunde zwei Spieler an den ersten Brettern gegen uns eingesetzt wurden.

Es ergaben sich folgende Paarungen:

  • Nickel, Ne.          –  Haserodt
  • Steiner                  –  Kohrn
  • Gerstel                  –  Razmy
  • Dr. Fröde              –  Höper
  • Afschar                  –  Lafrentz
  • Karow                    –  Schulz

Die Partien entwickelten sich (wie so häufig bei uns) an den meisten Brettern richtig schlecht und bei einem Blick über die Bretter nach etwa einer Stunde Spielzeit sah es furchtbar aus. Unsere ersten beiden Bretter bildeten eine gewisse Ausnahme, Thomas stand ganz ordentlich, bei reduziertem Material war ihm  völliger Ausgleich gelungen. Am ersten Brett war praktisch überhaupt nicht „los“, in einer geschlossenen Stellung mit indischen Stellungsmotiven drehte sich die Diskussion nur darum, ob Schwarz den thematischen Bauernzug e7-e5 jetzt, später oder besser überhaupt nicht ziehen sollte oder konnte. Beide Partien ergaben aus fehmarnscher Sicht aber keinerlei Zuversicht, wie die „Notlage“ an den anderen Brettern kompensiert werden sollte:

Günther stand an Brett 6 nach Schlagen eines nicht verdaulichen Bauern, wonach sich „schöne“ Fesselungsmotive für den Gegner ergaben, materiell und positionell auf Verlust.

Zalmay stand wahrscheinlich auch auf Verlust, weil seine Stellung eine schlechte Figurenaufstellung, deutlichen Entwicklungsnachteil im fortgeschrittenen Mittelspiel (!) und die „Aussicht“, in einen starken Königsangriff zu geraten, aufwies. Dafür gab es nicht einmal einen materiellen Vorsprung als Hoffnungsträger auf seiner Seite.

Peter stand mit Schwarz sehr passiv, der gegnerische Raumvorteil und die schöne Figurenstellung mit offener f-Linie und aktiven Leichtfiguren waren die Vorboten eines gewaltigen Angriffs auf den recht einsamen schwarzen König. Auch hier gabe es keine Aussicht auf Gegenspiel und die schöne weiße Stellung hat nicht einmal etwas „gekostet“.

Karstens Stellung war auch zum Fürchten, weil seine Rochadestellung ungeschützt war, die gegnerischen Figuren sich zu einem schönen Angriff gruppiert hatten. Gegenspiel war wegen nicht entwickelter Figuren des Damenflügels kaum möglich. Die Stellung an diesem Brett unterschied sich nur darin von den anderen, dass Karsten zwei Mehrbauern als „Kompensation“ hatte. Die gegnerischen Angriffschancen waren aber sicher mindestens diesen materiellen Nachteil wert.

Nach dieser Brettschau hätte jeder ohne großes Risiko auf ein 4:2 oder höher für Travemünde wetten können oder müssen.

Nach etwa 90 Minuten Spielzeit stand es dann 1,5 : 0,5 für Travmünde. Thomas hat ein Remisangebot angenommen, Günther musste aufgeben. An den anderen Brettern hatte sich nach etwa zwei Stunden Spielzeit keine große Veränderung zu einer positiveren Betrachtung aus unserer Sicht ergeben, außer ganz vorsichtig bei Zalmay und Karsten, da konnte man mit viel gutem Willen von einer leichten Befreiung sprechen, da der gegnerische Angriff bisher nicht überzeugend vorgetragen werden konnte. Peter stand immer noch unter großem Druck und der gegnerische Angriff schien ungehindert zu rollen. Am ersten Brett suchten beide Spieler immer noch nach einer günstigen Aufstellung für oder gegen den befreienden Bauernzug, was alles in sehr „freundlicher“ Remisbreite vor sich ging. Also auch an diesem Brett war kein Vorteil zu erwarten.

Am ersten Brett kam es dann auch bald danach zu der vorhersehbaren Punkteteilung, damit stand es 2:1 für die Heimmannschaft mit nach wie vor schlechten Aussichten in den noch laufenden Partien.

Kurz darauf verkombinierte sich Zalmays Gegner in seiner immer noch sehr aussichtsreichen Stellung gründlich. Mit einer Springergabel wollte er unter Schachgebot Material gewinnen. Das konnte Zalmay allerdings durch Schlagen des gedeckten Springers mit seiner Dame verhindern, da die gegnerische Dame ebenfalls hing. Statt Figurengewinn für den Gegner  gab es den Figurengewinn für Zalmay. Damit war die gegnerische Stellung im Eimer, die restlichen positionellen Vorteile kamen gegen den Materialverlust nicht an. Zalmay konnte die restlichen Züge bis zur Aufgabe des Gegners sicher aufs Brett bringen. Durch diesen unerwarteten Sieg stand es 2:2 und trotzdem mussten wir noch lange zittern, wenn wir auf die beiden noch laufenden Partien schauten.

Karsten konnte sich zu diesem Zeitpunkt durch einen weitgehenden Abtausch der aktiven Figuren seiner Gegnerin ziemlich befreien, seinen bisher schlafenden Damenflügel an der Partie teilnehmen lassen und erstmals über seinen immer noch vorhandenen Materialvorteil nachdenken. Die Partie kippte dann schnell durch nicht funktionierende taktische Rettungsversuche von Karstens Gegnerin eindeutig zu seinen Gunsten. Karsten hat die ihm gebotene Chance sicher umgesetzt, so kamen wir zu einem weiteren ganzen Punkt, was mit 3:2 für uns die doch unerwartete Führung bedeutete.

Der Ausgang des Mannschaftskampfes hing also von der letzten Partie bei Peter ab. Nach wie vor war die Stellung von Peter objektiv völlig verloren, aber Peter spielte recht unbeeindruckt weiter. Auch deshalb, weil sein Gegner mehrere klare Gewinnzüge ausgelassen hat. Sollten wir auch in der dritten Partie Glück haben?

Etwa eine Stunde lang herrschte Spannung im Turniersaal, wobei es mehrfach so aussah, als ob Peter durch fehlerhafte Kombinationen, die sein Gegner allerdings leicht hätte widerlegen könne, sich aus der schwierigen Lage würde retten können. Bis zur Zeitkontrolle ging es wild hin und her, nichts für schwache Nerven……

Eine kleine Beruhigung für die Fehmaraner war allerdings die Tatsache, dass es ja schon 3:2 für uns stand, was vor etwa zwei Stunden noch völlig unmöglich schien.

Peter konnte in einem schwierigen Turmendspiel landen, was immer noch besser war, als mattgesetzt zu werden. Der gegnerische a-Bauer als Mehr- und Freibauer blieb bei jeweils zwei Bauern auf dem anderen Flügel übrig. Der gegnerische Turm stand schlecht, musste den a-Bauern von vorne decken, während Peters Turm hinter dem Bauern stand. Ein Motiv mit Remischancen, zum ersten Mal in der Partie….

Sollten wir den Kampf etwa noch gewinnen? Das wäre völlig unverdient, aber bei dem bisherigen Verlauf der Partien nicht unmöglich.

Peter wählte in dem besagten Turmendspiel allerdings eine nicht geeignete Aufstellung, wobei seine Bauern am Königsflügel verloren gingen. Ein letzter taktischer Versuch, der hübsch anzusehen war, ging schief, danach war die nervenaufreibende Partie mit Peters Niederlage beendet.

Nach wackerem Kampf, insbesondere von Peter, aber auch von Karsten und Zalmay, konnten die Fehmaraner mit einem Unentschieden, das sich eher als „Sieg“ anfühlte, zu später Stunde den Heimweg antreten.

Kein Punktspiel gegen Reinfeld

In der Bezirksliga B Ost war am 21. Januar laut Spielplan die fünfte Runde angesetzt. Unsere Gegner haben kurz vor dem Spieltermin die Begegnung abgesagt. Personelle Schwierigkeiten und nach Aussage der Reinfelder Schachfreunde (leider!) auch die große Entfernung von Reinfeld nach Fehmarn verhinderten ein Treffen an den Brettern hier auf Fehmarn.

Mittlerweile ist auch eine Verlegung auf einen späteren Nachholtermin, den der SC Fehmarn den Reinfeldern angeboten hatte, gescheitert.

Deshalb haben wir nun kampflos gewonnen, ein Umstand, der uns nicht besonders glücklich macht.

Leider ist es auch nicht das erste Mal in den letzten Spielzeiten, dass wir als geographisch ungünstig gelegener Teilnehmer an der Bezirksliga B Ost mit dieser Argumentation der weiten Fahrten unserer anreisenden Gegner zu tun haben.

Wir können dabei nur darauf verweisen, dass wir selbst im Falle von Auswärtsspielen genau die gleiche Entfernung zurücklegen müssen,  und wir das seit unserer erneuten Teilnahme an der Bezirksliga B Ost bisher auch  ganz zuverlässig gemacht haben.

Wollen wir hoffen, dass die Bezirksliga B Ost sich nicht als „geographisch überdehnt“ erweisen wird, schließlich sind z. B. 120 km Anreise und Rückfahrt zu später Stunde unter der Woche in einer unteren Spielklasse auch kein Pappenstiel.

Auswärtsspiel in Bad Segeberg

In der letzten Punktspielrunde des Jahres mussten wir am 17. Dezember nach Segeberg reisen. Gegen die Segeberger Schachfreunde gab es bisher noch nie eine Paarung in der Bezirksliga, da die Segeberger erst seit dieser Saison mit der dritten Mannschaft in der Bezirksliga B an den Start gehen.

Die Fehmaraner konnten erstmals in dieser Saison ihre ersten vier Bretter laut Aufstellung an den Start bringen, und wir hatten unseren Topscorer Günther auch mit an Bord. Daher gingen wir wohl leicht favorisiert (auch laut Tabelle) in diese Begegnung.

Die 100 Kilometer Anfahrt waren wegen der fast frühlingshaften Bedingungen kein Problem, so konnten die beiden Fahrer Wolfgang und Jan die Mannschaft pünktlich an den Brettern abliefern.

Unter sehr guten Spielbedingungen in der Jugendakademie ergab sich ein bemerkenswertes Zusammentreffen: Bis auf das „Jugendbrett“ am ersten Brett hatten die Segeberger eine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von sicher deutlich über 85 Jahren am Start!  Selbst unser Senior Günther war plötzlich eine Generation jünger als seine Gegnerin an Brett 5. Ein schönes Beispiel für Aktivität im Alter!

Für mich gab es nach ungefähr 30 Jahren ein Wiedersehen mit Schachfreund Stolten, mit dem ich in den 70er und 80er-Jahren an der Freischachanlage am Strand über die Jahre so manche Partie gespielt hatte.

Unsere „Jungspunde“ hatten dann bei den Partien ganz schön Arbeit, nichts zu sehen von den Vorteilen der Jugend.

Wolfgang hat nach knapp einer Stunde den zweiten Zug vor dem ersten in einer Abtauschserie gemacht, was zu einem empfindlichen Materialnachteil und seiner sofortiger Aufgabe führte. Die Segeberger also in Führung…

In dieser frühen Phase war an den Brettern noch nicht zu erkennen, wo eventuell einige ganze Punkte für uns möglich wären. Günther war als einziger Fehmaraner ganz vorteilhaft unterwegs, auf den Rest hätte man nicht wetten wollen.

Nach 90 Minuten hatte Günther seinen Vorteil sicher zum Ausgleich des Punktestandes verwerten können. Mein Gegner hat eine taktische Wendung übersehen und kämpfte nun schon einige Zeit mit Minusfigur weiter.  Bei Thomas an Brett 2 sah es gegen Jost Stolten schon ziemlich  lange nach einem Remis aus, was dann auch bald besiegelt wurde.  Nach zwei Stunden Spielzeit musste mein Gegner erkennen, dass keine Chancen mehr für ihn bestehen, er gab auf.

Nun führten wir zwar mit 2,5:1,5, aber die beiden restlichen Partien an Brett drei und vier waren eher unklar. Bei Zalmay an Brett 3 war ein Remis sicher leicht möglich, aber seine Züge ab dem Zeitpunkt gefielen mir nicht mehr so gut, als ich den beiden restlichen Partien zuschaute.

Peter konnte gerade jetzt seinen Figuren große Aktivität verschaffen, er konnte die offenen Linien mit seinen Schwerfiguren besetzen und in der Folge auf die zweite Reihe eindringen. Das sah dann auf einmal sehr gut aus, wobei die eine oder andere taktische Klippe noch erkannt und umschifft werden musste.

Nach drei Stunden Spielzeit und fast einer Stunde Kiebitzen erinnerten mich meine Miftahrer Thomas und Günther, die ja auch schon längere Zeit fertig mit ihren Partien waren,  daran, dass wir auch noch gut eine Stunde Fahrzeit zurück nach Fehmarn hätten. Wir machten uns in der Hoffnung auf einen Sieg bei Peter und ein Unentschieden bei Zalmay auf den Heimweg.

Unterwegs haben wir dann Peters Stellung (Piekacz- Höper), die bei unserem Aufbruch auf dem Brett stand, analysiert und uns gefragt, was sein Gegner wohl in dieser Stellung gezogen hat.

[fen]6k1/5pp1/p4n1p/3p1q2/1P6/PQ4P1/3r1rBP/2R2RK1 w – – 0 32[/fen]

Jedenfalls schien kaum eine Rettung für Weiß möglich, aber wer will schon das Ergebnis vorhersagen können?

In der Mannschaftsmeldung auf SVSH konnte man nach der Heimkehr dann recht schnell lesen, dass beide Fehmaraner ihre Partien gewonnen haben. Von Zalmays Partie kann ich nicht berichten, wie das abgelaufen ist. Peters Partie ging nach dem Diagramm so weiter, siehe den 32. Zug in der folgenden Notation:

[pgn]

[Event „Segeberg – Fehmarn“]
[Site „?“]
[Date „2015.12.17“]
[Round „?“]
[White „Piekacz“]
[Black „Höper“]
[Result „0-1“]
[ECO „A22“]
[PlyCount „84“]

1. c4 e5 2. Nc3 Bc5 3. g3 a6 4. Bg2 Nf6 5. e3 d6 6. Nge2 O-O 7. O-O Nc6 8. a3
Ba7 9. Kh1 Bf5 10. d3 Qd7 11. Ng1 Rab8 12. e4 Be6 13. Nd5 Bxd5 14. cxd5 Nd4 15.
Be3 c6 16. dxc6 bxc6 17. b4 d5 18. exd5 cxd5 19. Bxd4 Bxd4 20. Ra2 h6 21. Bh3
Qa7 22. Nf3 Rfe8 23. Nxd4 Qxd4 24. Qd2 e4 25. dxe4 Qxe4+ 26. Bg2 Qf5 27. Kg1
Rbc8 28. Raa1 Rc2 29. Qd1 Ree2 30. Rc1 Rcd2 31. Qb3 Rxf2 32. Bh3 Rxf1+ 33. Rxf1
Qxh3 34. Rf2 Rxf2 35. Kxf2 Qxh2+ 36. Kf3 Nh5 37. Kg4 Nf6+ 38. Kf3 Qh1+ 39. Ke2
Qg2+ 40. Ke1 Ne4 41. Qxd5 Qf2+ 42. Kd1 Nc3+ 0-1

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Die Einzelergebnisse:

  1. Reinke – Haserodt   0:1
  2. Stolten – Kohrn         0,5
  3. Petersen – Razmy    0:1
  4. Piekacz- Höper         0:1
  5. Wiebke – Schulz       0:1
  6. Koske – Schröder    1:0

Günther hat seinen 100% – Score auch im vierten Spiel verteidigt.

Mit einem dann doch deutlichen Sieg haben wir unsere gute Tabellenposition bis ins Jahr 2016 gehalten, wobei wir bisher erst gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte gespielt haben.

Im Januar geht es weiter mit dem Heimspiel gegen Reinfeld.

 

Bis dahin wünscht der SC Fehmarn: Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2016!

Falls noch kurzfristig Bedarf an weihnachtlichem Schachzubehör bestehen sollte: Wir verabschieden uns mit folgendem Vorschlag:

[embedyt]https://www.youtube.com/watch?v=4911T5Q6jVY[/embedyt]