Archiv der Kategorie: Mannschaft

Berichte über die Mannschaftskämpfe

Änderung Spiellokal für Heimspiel am 10. März

Am 10. März findet unser Heimspiel in der Bezirksliga B Ost in dem

Kulturzentrum Alte Schule

Schlagsdorfer Str. 5

23769 Petersdorf

statt.

Petersdorf liegt im Inselwesten, für die Anfahrt sind etwa 10-15 Minuten mehr Zeit als für die Anfahrt nach Burg einzuplanen.

Zur Zeit pausieren unsere regulären Spielabende (ASB-Gebäude in Burg) wegen den dort geltenden Beschränkungen noch.

Mannschaftskämpfe starten wieder

Im Januar und Februar waren die laufenden Mannschaftskämpfe auf Bezirks- und Landesebene ausgesetzt.

Im März werden die Wettbewerbe fortgesetzt.

Für den SC Fehmarn geht es am 10. März mit einem Heimspiel gegen den Lübecker SV weiter. Wir sind noch nicht sicher, ob wir unser Heimspiel am vorgesehenen Spielort und zur vorgesehenen Zeit austragen können, da unsere Gastgeber (Seniorenresidenz) zum Schutz der Bewohner und Mitarbeiter besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat. Deren Einhaltung ist selbstverständlich, allerdings ist es für die Ausrichtung eines Mannschaftskampfes nicht ganz leicht.

Im Moment geht die Suche nach einem alternativen Spiellokal für dieses Heimspiel weiter, damit die „schachfreie Zeit“ nicht noch unnötig länger andauert.

Unser Heimspiel müssten wir so oder so ziemlich aus dem Stand absolvieren, da unsere regulären Spielabende wegen der geltenden Beschränkungen im Spiellokal immer noch pausieren….

Mannschaftskämpfe 2021/22

Wir sind mit einer Mannschaft in der Bezirksliga B Ost aktiv. Nach der langen Pause war es durchaus herausfordernd wieder eine Mannschaft aufzustellen.

Dank unserer beiden „Neuzugänge“ Ulli und Dennis hat sich unsere Zahl an aktiven Spielern gut gehalten im Vergleich zu 2019, was nicht bei allen Vereinen in unserer Klasse so aussieht.

Seit Anfang November läuft nun eine „eingedampfte“ Punktspielrunde in der Bezirksliga, es sind nur noch 6 statt 8 Mannschaften gemeldet.

Zwei Spieltage sind bereits gespielt, in der ersten Runde haben wir das Heimspiel gegen Travemünde mit 5:1 deutlich gewinnen können, in der zweiten Runde hat uns das Universalthema C…… die Aufstellung schwer gemacht. Wir konnten nur 5 Spieler aufstellen, die haben aber in Unterzahl einen Mannschaftspunkt beim Auswärtsspiel in Eutin erkämpft.

Neben dem sportlichen Erfolg ist es aber in dieser Saison besonders wichtig und erfreulich, dass wir überhaupt mit dabei sein können. Wollen wir hoffen, dass auch die weiteren Begegnungen gespielt werden können, und dass in absehbarer Zeit wieder einmal Mannschaftskämpfe „so wie früher“ stattfinden können.

Bleibt alle gesund und weiterhin vorsichtig!

Rückblick auf die Saison 2018/19

Für unsere Bezirksligamannschaft war die Spielzeit wegen der vorgezogenen Schlußrunde bereits am 20. März beendet. An dieser Stelle nochmal einen Dank an die Reinfelder Schachfreunde, die eine Verlegung trotz eigener Terminprobleme ermöglicht haben.

Bei allen sieben Spielrunden standen bei uns Aufstellungsfragen im Vordergrund, so gelang es uns in drei Kämpfen nicht mit vollständiger Mannschaft anzutreten. Teilweise waren die Absagen auch nicht vorhersehbar, deshalb waren unsere jeweiligen Gegner auch nicht mehr im Vorfeld zu informieren. Auch andere Mannschaften hatten in dieser Spielzeit Besetzungsprobleme, was an kampflosen Partien ersichtlich ist.

In der Tabelle finden wir uns nach der Schlußrunde auf dem fünften Platz wieder, was in etwa den Erwartungen entsprechen konnte. „Aus Versehen“ haben wir dem Dauersieger Lübecker SV VII einen Mannschaftspunkt abnehmen können, andererseits haben wir (und dabei besonders auch mit meiner „Hilfe“) in einem merkwürdig verlaufenden Kampf gegen Kücknitz mit 2,5:3,5 verloren. Auch wenn es in der Liga um nichts geht, es sollte aber trotzdem ein positives Mannschaftsergebnis angestrebt werden, auch was das Verhalten in der eigenen Partie angeht. Gelegentlich fehlt dann der Überblick über den Spielverlauf, was den Stand des Kampfes und die Aussichten in den restlichen Partien betrifft. Bei etwas besserer Koordination wäre ein Unentschieden gegen Kücknitz sehr wahrscheinlich gewesen.

Erfreuliche Einzelergebnisse und damit einen Beitrag zum Mannschaftsergebnis haben Karsten mit 5 Punkten aus 6 Partien und Günther mit 5 Punkten aus 7 Partien erzielt. Karsten erspielte einen DWZ-Zuwachs von 62 Punkten, bei Günther sind es 17 Punkte.

Dieser Artikel erscheint auch deshalb mit Verspätung, weil im letzten Absatz ein Ausblick auf die nächste Spielzeit gegeben werden soll: Die Zahl der aktiven Spieler wird sich bei uns nicht erhöhen, eher spielen Alter und berufliche Verpflichtungen eine immer bestimmendere Rolle. Aus diesem Grund war ein erneutes Antreten mit einer eigenen Mannschaft in der kommenden Spielzeit keine ausgemachte Sache. Es gab im Hintergrund in den letzten Wochen anfängliche Kontakte zu anderen Vereinen zur Bildung einer Spielgemeinschaft. Allerdings hätte es sehr wahrscheinlich vereinsinterne Probleme bei einer Umsetzung gegeben. Unter den Gründen muss die räumliche Entfernung zwischen den einzelnen Vereinen genannt werden, was ein Zusammenrücken einfach erschweren würde.

Allerdings erscheint mir auch der vom Bezirk eingebrachte und verabschiedete Entwurf zur Regelung der Spielgemeinschaften ab der kommenden Spielzeit völlig untauglich. Hätte man im Bezirk wirklich Interesse an einem Erhalt der schon jetzt nur noch wenigen kleinen Vereine gezeigt, dann wäre deutlich mehr Überlegung in einen brauchbaren und ausgefeilteren Entwurf geflossen, was dann auch die Bedürfnisse der Vereine so gut wie möglich berücksichtigen würde. Ich behaupte nun nicht, dass eine praxisgerechtere Regelung die Probleme von betroffenen Vereinen alleine lösen könnte, aber etwas besser dürfte es schon sein.

Besonders auf die restriktive Behandlung von zukünftigen Spielgemeinschaften muss hingewiesen werden, so scheint es unmöglich, dass die betroffenenen Vereine eine 6-Mannschaft und z. B. noch eine 4-er Mannschft melden könnten, Die von einer Bildung der Spielgemeinschaft betroffenen vorhandenen „überzähligen Schachfreunde“ würden durch eine zweite Mannschaft dem Spielbetrieb erhalten bleiben.

Unter den aktuellen Bedingungen ist es deshalb leider nicht ausgeschlossen, dass in der kommenden Spielzeit ein deutlicher Schwund in der Bezirksliga B zu beklagen sein wird. Zu hoffen wäre, dass die „notleidenden“ Vereine noch so lange aus eigener Kraft aushalten werden, bis eine schnelle Einsicht beim Bezirk eine praxistaugliche Fassung auf den Weg bringen würde.

Die Saison 2018/19 beginnt im Oktober

Unser Verein wird sich auch in der kommenden Saison am Punktspielbetrieb in der Bezirksliga B Ost beteiligen.

In dieser Staffel treten wieder die bekannten acht Mannschaften der Vorjahre an, was ja bei den „Auflösungserscheinungen“ der letzten Jahre nicht selbstverständlich sein konnte.

In den sieben Runden haben wir in der kommenden Spielzeit tatsächlich einmal vier Heimspiele bekommen, seit dem Wiedereinstieg unseres Vereins in den Punktspielbetrieb hatten wir das nicht. Im Protokoll der Versammlung des Bezirksturnierausschusses war tatsächlich zu lesen (Zitat): „Für die Bezirksliga B wurde vorgeschlagen, die Reihenfolge der Startnummern im Vergleich zum Vorjahr zu tauschen, um die Auswärtsfahrten nach Fehmarn gerecht zu verteilen.“

Das ist irgendwie „niedlich“, es ist auch keiner auf die Idee gekommen, die für uns maximalen Entfernungen, z. B. nach Reinfeld zu berücksichtigen und uns mal im jährlichen Wechsel von diesen Fahrten zu befreien. Allerdings war von unserem Verein auch kein Vertreter bei dieser Veranstaltung anwesend, deshalb hilft das jetzt auch nicht mehr viel.

Es bleibt aber schon ein merkwürdiges Gefühl übrig, dass den anderen Vereinen ein Thema ist, wenn sie nach Fehmarn fahren müssen, wir haben uns auch jahrelang ohne irgendwelche derartigen Gedanken zu unseren vier Auswärtsspielen aufgemacht, weil wir einfach gerne (wieder) Mannschaftskämpfe spielen wollten. Ich gehe doch mal sehr stark davon aus, dass das bei den anderen Vereinen auch so sein wird, trotz der Fahrten nach Fehmarn…..

Wollen wir mal sehen, was im Saisonverlauf dazu noch zu sagen sein wird.

Die sportlichen Herausforderungen bei uns werden sich in Grenzen halten, wie immer steht unser Mannschaftskader unter den Einschränkungen der Anforderungen  von Berufstätigkeit und auch das Alter einiger Schachfreunde ist nicht zu vernachlässigen. Wir streben eine Spielzeit in voller Besetzung an, aber an manchen Terminen darf dann halt keine zusätzliche Absage mehr kommen.

Nach dem Wertungsschnitt der gemeldeten Mannschaften liegen wir auf dem 6. Platz, wobei die dann wirklich eingesetzten Spieler diese Liste noch deutlich ändern könnten. Wenn wir uns auf einem Platz über der eigentlichen Rangliste im Laufe der Saison halten könnten, dann wären wir sicher einverstanden.

Für Termine, Aufstellungen und weitere Information zur Bezirksliga B Ost  bitte hier schauen. Zum Auftakt haben wir das Heimspiel am 25. Oktober gegen Strand.

Durchwachsener Start in die Punktrunde

Mit einer Auswärtsniederlage in Runde 1 und einem Heimsieg in Runde 2 ist die Mannschaft in die Punktspielrunde 2017/18 gestartet.

In der Auftaktrunde beim SV Strand konnten wir nur 2,5 Brettpunkte erzielen, was eine knappe Niederlage bedeutete.

Mannschaftsführer Wolfgang Schröder hat in einer gut geführten Partie sehr viel Zeit verbrauchen müssen, was dann leider in aussichtsreicher Stellung zu seiner Zeitüberschreitung führte. Die Niederlage in der letzten laufenden Partie bestimmte dann auch das Mannschaftsergebnis. Die Schachfreunde Lafrentz und Haserodt trugen mit einem Sieg, Schachfreund Schulz mit einem Remis zum nicht ausreichenden Brettpunktekonto bei,  Schachfreund Böhnke war an Brett 6 chancenlos. Zalmay Razmys Partie an Brett 2 hatte ein erstaunliche Fülle an schwierigen taktischen Varianten zu bieten, die hinter der tatsächlich gewählten Zugfolge „schlummerten“. Erst nach einer tiefen Engineanalyse konnte einigermaßen die schachliche Wahrheit aus der entscheidenden Stellung ans Licht gebracht werden. Es lohnt ein Blick auf

[fen flip=true]rn1qk2r/pp1bbpp1/5n2/3p2B1/1Pp1P3/Q1N2N2/P1P2PBP/2KR3R b – – 0 1[/fen]

Patzer – Razmy  (Strand – Fehmarn 22.9.17) Stellung nach 12.b4.

Es gibt für Schwarz mehrere Möglichkeiten, wie er gegen die schlecht platzierte wD und den gefesselten b-Bauern spielen kann.

Naheliegend sind Mobilisierungen mit 12. …. Db6,  oder 12. … a5 oder 12. …. Sc6, die alle zu sehr schwer zu berechnenden Verwicklungen führen. Dabei bleibt die Stellung aber (erstaunlich !) mindestens im Gleichgewicht, oder Weiß kommt sogar mit leichtem Vorteil davon: Kostproben wären:

A) 12. …. Db6  13. Lf6:  Df6: 14. Sd5: Dg5+ 15. Kb1 Dg2: 16. Se2 Sc6 17.  Sc7+ Kf8 18. Sa8: Lg4 = laut Engines

B) 12. … Sc6 13. ed: Sd5: 14. Le7:  +/-

C) 12. …  a5 13. Lf6:  Lb4: 14. Db4: ab: 15. Ld8: bc: 16. Se2 Ta2: 17. Sc3: Ta1+ 18. Kd2 Td1:+ 19. Kd1: Kd8: =

Mal ehrlich: Möchte man so eine Stellung in einer Partie haben? Selbst wenn man eine leise Ahnung haben könnte, welche Variante nach vielem Rechnen spielbar wäre, so bleiben doch sicher starke Zweifel, was das Vertrauen in die eigenen Rechenkünste und übersehene gegnerische starke Züge anginge. Und die Zeit läuft dabei auch noch.

Selbst bei der nachträglichen Analyse (allerdings ohne Engines), aber ohne den Druck während einer laufenden Partie, blieb die wohl beste Fortsetzung von Schwarz zunächst unentdeckt:

12. …. d4!  Ist aber fast nachzuvollziehen, dass dieser Bauernzug in einer derartigen Stellung übersehen werden konnte. Erstens hängt der Bauer dann einfach, zweitens erscheinen Bauernzüge „dem Gefühl“ nach einfach nicht richtig zu sein in dieser Stellung.

D1) 12. … d4 ! 13. Td4: ?   Sc6!  14. Tc4: Sb4: 15.  Tb4: a5 16. Lf6: gf: 17. Sd5 Kf8! 18. Se7: ab: 19. Db4: De7: 20. De7:+ Ke7:  -/+ laut Engines.

oder folgende haarsträubende Hauptvarianten der Engines:

D2) 12. … d4! 13. Lf6: gf: 14. Sd5 Sc6 15. Db2 a5 16. b5  c3 17. Db3 a4 18. Dc4 Le6 19. Se2 (19. bc:? Ld5: 20. c7 Lc4: 21. cd: D+ Td8. -/+)  … Se2 Dd6 20. Td3  Se5 -/+

D3) 12. …. d4! 13. e5 Db6 14. ef:  Lb4: 15. Te1+ Kf8 16. fg+ Kg7:  17. Lf6+ Kh6 18. Db2 Lc3: 19. Db6: ab: 20. Se2 Le1: 21. Lh8: Lf2: 22. Ld4: Ld4: 23. Sd4: Sc6  nach dieser für menschliche Spieler ziemlich absurden Zugfolge sehen die Engines -/+ bis =/+

Viel Vergnügen beim Analysieren, aber bitte : Nicht verlaufen in den Varianten!

Ach ja, der Vollständigkeit halber noch die Partiefolge, die leider die obigen schönen Varianten völlig ignorierte:

12. b4 Db6 13. Lf6: Lb4: 14. Db2 gf: 15. Sd5 Df2:  16. Db4: Sc6 17. Dd6 1:0

Im ersten Heimspiel der Saison am 12. Oktober konnten zwei Mannschaftspunkte mit dem 3,5 : 2,5 gegen Schwartau III auf der Insel einbehalten werden.

Die Schachfreunde Lafrentz, Böhnke und Haserodt konnten ihre Partien gewinnen und Günther Schulz erzielte ein Remis. Zalmay Razmy hatte gegen den starken Königsangriff  von Schachfreund Berner aus Schwartau kein Gegenmittel finden können, daher ging die Partie frühzeitig Richtung Niederlage für uns. Wolfgang Schröder hat eine taktische Möglichkeit seines Gegners übersehen, danach war die Partie schnell vorbei.

Horst Böhnke konnte mit seiner „Geheimwaffe“ Königsgambit an Brett 6 einen wertvollen Punkt zum Mannschaftsergebnis beisteuern. Karsten Lafrentz zeigte an Brett 3 mit dem zweiten Punkt im zweiten Spiel eine gute Form. Günther Schulz hat im Endspiel wohl eine Gewinnstellung auf dem Brett gehabt, ein zu schnell ausgeführter Zug führte dann nur noch zu einer Remisstellung. An Brett 1 lief die längste Partie des Abends, erst nach viereinhalb Stunden Spielzeit und mehreren Ungenauigkeiten konnte der entscheidende Brettpunkt zum Mannschaftssieg sichergestellt werden.

Mit 2:2 Mannschaftspunkten geht es im November zum Auswärtsspiel nach Reinfeld, wo wir uns bei einer guten Aufstellung unserer Mannschaft eine Verbesserung unseres Punktekontos erhoffen.

Auslosung der Bezirksliga 2017/18

Auf der Ergebnisseite des Schachverbandes für die Spielzeit 2017/18 stehen die Paarungen der Bezirksliga B Ost bereit.

Für uns ändert sich nicht viel: Wie „immer“ haben wir mehr Auswärtsspiele als Heimspiele und „dürfen“  natürlich auch wieder nach Reinfeld fahren.

Seit ewigen Zeiten müssen die Eutiner nach Fehmarn fahren, da hat die neue Saison auch keine Änderung gebracht.

Los geht es schon recht früh in diesem Jahr: Wir starten am 22.09. bei Strand.

Die Mannschaftsaufstellungen sind noch nicht verfügbar, aber es dürfte keine zu große Überraschung sein, wenn die Mannschaft vom LSV wieder ganz oben mitspielen wird.

Saison 2017/18 : SC Fehmarn in der Bezirksliga wieder dabei

Auch in der kommenden Spielzeit wollen wir wieder an den Mannschaftskämpfen in der Bezirksliga B Ost teilnehmen.

Nach  den bestenfalls durchwachsenen  Ergebnissen in der abgelaufenen Saison 2016/17 haben wir durch den Eintritt von zwei Schachfreunden in den Verein unseren Spielerkader etwas größer machen können.

Wir sind daher etwas zuversichtlicher, dass wir die Mannschaftskämpfe in der kommenden Saison mit jeweils kompletter Aufstellung bestreiten können, was in der vorigen Spielzeit nicht zufriedenstellend gelang.

Anfang Oktober beginnen die Vereinsmeisterschaften (Blitz, Schnellschach und Langpartien) im üblichen  Turniermodus, der über den Winter bis zum nächsten Sommer Zeit für die angesetzten Partien lässt.

Spielerfahrene Gäste und auch am Schach interessierte Neueinsteiger sind uns immer willkommen und können sich gerne ein Bild von unserem Spielabend am Donnerstag ab 20 Uhr machen und bei Interesse sehr gerne in die kommenden  Meisterschaften einsteigen.

Bei uns gibt es keine Sommerpause, wir freuen uns auf neue Gesichter und stehen für freie Partien oder ein spontanes Blitzturnier bereit.

Niederlage im Heimspiel gegen Eutin II

Die zweite Saisonhälfte hat am vierten Spieltag (9. Februar) mit einem Heimspiel gegen Eutin II begonnen. Eigentlich waren die Vorzeichen für uns ganz günstig: In den letzten Jahren haben wir gegen die Mannschaft von Eutin II immer gut ausgesehen und Punkte geholt. Außerdem sollten wir zum ersten Mal in dieser Spielzeit vollständig antreten können.

Die „Realität am Brett“ sah dann aber schnell anders aus: Mit einer verdienten 2:4 Niederlage und ohne Chancen auf einen Punkt kassierten wir eine Niederlage.

Die Eutiner hatten sich offenbar etwas vorgenommen, denn bei ihrer Mannschaftsaufstellung waren die vorderen Bretter auch mit den noch spielberechtigten Spitzenspielern besetzt.

Nach einer Stunde Spielzeit war noch nicht zu erkennen, wie der Kampf verlaufen sollte, nur von einem Sieg für Fehmarn konnten wir schon nicht mehr ausgehen:

Zalmay hatte trotz des Weißvorteils sich eine ziemlich passive Stellung an Brett 2 eingehandelt, die Altmeister Dombrowski sichtlich gefiel für seine eigenen Aussichten.

An Brett 3 hatte Karsten eine ziemlich schlechte Stellung auf dem Brett, mit rückständigem c-Bauern auf der offenen Linie und einem schlechten Läufer gegen einen aktiven Springer des Eutiners. Wegen des Drucks musste Karsten bald auch noch fast alle Schwerfiguren tauschen, wonach das Endspiel ganz schlecht sein würde.

An Brett 4 hatte Günther sich einen deutlichen Bedenkzeitvorteil erspielt, allerdings war die Stellung ziemlich im Gleichgewicht.

Die Bretter 4 und 5 beim Kampf gegen Eutin II

An Brett 5 war auch nicht viel los, wobei Wolfgang hier schon mehr Zeit investiert hat.

An Brett 6 hat Katja frühzeitig einen Bauern verloren, wobei die entstandene Stellung nicht als Kompensation dienen konnte.

An Brett 1 träumte ich noch von einem wilden Königsangriff auf die weiße Stellung, allerdings war die Einschätzung doch zu optimistisch. Nachteilig sollte sich ein positionelles Zugeständnis in Form eines Doppelbauern erweisen, das ich in Hoffnung auf eine weitere offene Linie und Angriff gemacht hatte. Die nachträgliche Analyse am Rechner zeigte aber nur einen ganz leichten Vorteil für Schwarz an, wobei dabei natürlich die psychologischen Aspekte der Angriffschancen unter menschlichen Spielern keine Berücksichtigung finden.

Brett 1 Fehmarn – Eutin II , noch mit Zuversicht auf einen Königsangriff

 

Nach etwa zwei Stunden Spielzeit ging es dann ziemlich schnell: Katja musste nach einem groben Fehler aufgeben und Zalmay war matt. Karsten stand auf Verlust. An den Brettern 4 und 5 hat sich an der Einschätzung seit dem letzten Rundgang nicht viel verändert: Günther war in einer Blitzpartie unterwegs, sein Gegner hat viel Zeit investiert, die Stellung war wohl ausgeglichen. Wolfgangs Zeitverbrauch war größer als bei seinem Gegner, die Stellung fing an aus taktischen Gründen interessant zu werden, allerdings hatte  Wolfgang kein Zutrauen in die Stellung.

Meine Aussichten an Brett 1 waren auf ein sehr übersichtliches Maß geschrumpft, wobei es für einen eventuellen Mannschaftspunkt nur noch um einen Sieg an den einigermaßen stehenden Brettern 1, 4 und 5 gehen konnte.

Nach ungefähr einer weiteren Viertelstunde machten die beiden Bretter 4 und 5 für mich unerwartet beim aktuellen Spielstand Remis. Mit dem klar verlorenen Endspiel von Karsten war der Kampf damit recht früh verloren.

Nach weniger als drei Stunden Spielzeit musste Karsten aufgeben, und es stand damit 1:4 gegen uns.

In der letzten laufenden Partie an Brett 1 war ein Doppelturmendspiel entstanden, wobei der „früher“ als Schwäche „vorgesehene“ Bauer auf h2 in der Zwischenzeit als Freibauer Gewinnchancen für Weiß erlaubte. Mit aktiven Türmen konnte ich den weißen König etwas  stören.  Weiß hätte aber jederzeit durch Angriff auf meine Doppelbauern (mindestens) eine Zugwiederholung um die Zeitkontrolle herum erzwingen können. Da Weiß diesen Plan trotz des Zwischenstands im Mannschaftskampf aber nicht umsetzen wollte, kamen auf beiden Seiten die Freibauern in Bewegung.  Es zeigte sich dabei die ungünstige Stellung des weißen Königs, wodurch aus taktischen Gründen der schwarze Freibauer ein entscheidendes Tempo gewinnen konnte. Mit knapp werdender Bedenkzeit auf beiden Seiten um den 50. Zug kippte die Partie dann wegen des abgedrängten weißen Königs zum Gewinn für Schwarz, da der schwarze Freibauer auf der e-Linie ungehindert laufen konnte.

Mein Gegner wunderte sich nach der Partie, dass ich in der vorhin beschriebenen Phase um den 40. Zug nicht Remis angeboten hätte, da der Kampf ohnehin verloren für Fehmarn war. Das war natürlich richtig, allerdings hat Weiß selbst nicht das Remis erzwungen, bzw. bei Vermeidung einer Zugwiederholung hätte ich wahrscheinlich nur auf „Verlust“ spielen können.

So gab es spät am Abend nach fast 5 Stunden durch Kampfgeist noch eine Ergebniskorrektur zu einer trotzdem insgesamt verdienten und deutlichen 2:4 Niederlage.

In den verbleibenden drei Spielen in dieser Saison geht es jetzt um eine Verbesserung der Punktausbeute und um ein Antreten mit der Mannschaft mit vollzähligem Spielerkader, der dann hoffentlich auch den nötigen Kampfgeist einbringen kann. Ein gutes Bild in der Tabelle der Bezirksliga B Ost wie in der letzten Saison werden wir in dieser Spielzeit nicht mehr liefern können.

Saison 2016/17 startet Ende September

Der SC Fehmarn will auch in der neuen Saison wieder in der Bezirksliga B Ost an den Start gehen. Von den aktiven Spielern wird eine hohe Spielbereitschaft verlangt, da unser Kader im Vergleich zu der vergangenen Saison noch etwas kleiner geworden ist.

Die erste Spielrunde sollte mit einem Auswärtsspiel am 30. September bei den Lübecker Schachfreunden starten, wir streben aber eine Verlegung der Begegnung auf den  28. Oktober an.

Die Vereinsturniere der Spielzeit 2016/17 beginnen Anfang Oktober. Wir freuen uns über Einsteiger, die am Spielabend mal reinschauen wollen und vielleicht danach Lust darauf haben, an den Vereinsturnieren der neuen Spielzeit teilzunehmen.

Am Donnerstag um 20 Uhr treffen wir uns jeweils zu den Spielabenden hier.